Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

NIEDERHELFENSCHWIL: Geburtstag einer Königin würdig gefeiert

Die Pfarrei Niederhelfenschwil-Zuckenriet feierte das 30-jährige Bestehen ihrer Orgel mit einem Konzert, welches die Vielseitigkeit der Königin der Instrumente zeigte.
Die Späth-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes in Niederhelfenschwil. (Bild: Vroni Krucker)

Die Späth-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes in Niederhelfenschwil. (Bild: Vroni Krucker)

Der Bau einer neuen Orgel sei damals, vor 30 Jahren, ein grosser Lupf für die kleine Pfarrei gewesen, sagte Kirchenpräsident Michael Oklé bei seiner Begrüssung. Viele Männer, Frauen und Gruppen hätten damals mit ihrem persönlichen Einsatz zum Gelingen beigetragen, zum Beispiel einen Bazar organisiert. Ein schöner Batzen sei aus dem Verkauf der alten Orgelpfeifen zusammengekommen. So habe sich einmal mehr gezeigt, dass man gemeinsam vieles erreichen könne. Die Orgel wurde erbaut von der Firma Späth in Rapperswil, intoniert von Pater Ambros Koch, Fischingen und feierlich eingeweiht von Domdekan Paul Schneider.

Der vom Dirigenten Bernhard Zingg geleitete Johannes-chor eröffnete das Konzert mit «Sancta Maria Mater Dei» von Mozert. Die Arie «Ich bin vergnügt mit meinem Glück» aus der Kantate BWV 84 von Johann Sebastian Bach präsentierten Claude Rippas (Trompete), Susy Rippas-Lüthy (Orgel) und Stefania Gniffke (Sopran). «Die Himmel erzählen des ewigen Ehre Gottes» aus Haydn’s Oratorium «Die Schöpfung» jubelte anschliessend der Chor, begleitet von seiner Organistin Antonia Widmer. Trompete/Corno da Caccia und Orgel erklangen herrlich in «Sinfonies de Fanfares» von Jean-Joseph Mouret. Den Abschluss des klassischen Teils bildete die Arie «Welche Labung für die Sinne» aus Joseph Haydn’s «Vier Jahreszeiten». Die warme, vollklingende Stimme von Stefania Gniffke sowie Kornett und Orgel erfüllten den sakralen Raum der Kirche.

Dass auch in der neueren Zeit herrliche Werke entstanden sind, zeigten die Interpreten im zweiten Teil. Der Song «The Lord bless you and keep you» des Engländers John Rutter mit dem einfühlsamen Text und den feinen Melodien erklang wie ein Abendgebet. Stefania Griffke brillierte mit «Oh Lady be good» aus dem gleichnamigen Brodway Musical von Georg Gershwin, 1947 erstmals gesungen von Ella Fitzgerald. Von Gershwin ist auch das Musical «Porgy and Bess». Daraus bot die Sopranistin das Lied «Summertime». Das gemeinsam gesungene «S’Wonderful» setzte den Schlusspunkt.

Vroni Krucker

redaktion@wilerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.