Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

NIEDERHELFENSCHWIL: Feuerwehr-Unteroffiziere trainieren den Ernstfall

Dieses Wochenende nehmen über 100 Unteroffiziere aus dem Regionalfeuerwehrverband Untertoggenburg, Wil und Gossau an einem Weiterbildungskurs teil. Der Kurs wird doppelt geführt, um optimale Klassengrössen für die Ausbildung zu ermöglichen.
Rettung im steilen Waldgelände: Fehler können fatale Folgen haben. (Bild: Ernst Inauen)

Rettung im steilen Waldgelände: Fehler können fatale Folgen haben. (Bild: Ernst Inauen)

Niederhelfenschwil stellte für den Weiterbildungskurs (WBK) die Infrastruktur und geeignete Arbeitsplätze zur Verfügung. Kurskommandant Patrick Mader, Niederhelfenschwil, und der Technische Leiter Roland Felix, Wil, waren für die Kursleitung verantwortlich. Materialwart Marcel Inauen sorgte mit seinen Gehilfen für die Bereitstellung des Materials. Zusätzlich benötigte Fahrzeuge und Geräte stellten benachbarte Feuerwehren zur Verfügung. Der Kurs wird heute Samstag für eine weitere Gruppe wiederholt. Mit dem als Fertigungsstufe geltenden Kurs werden die Unteroffiziere auf den aktuellen, einheitlichen Wissensstand gebracht.

Der Regionalfeuerwehrverband organisiert die Weiterbildungskurse für Unteroffiziere jährlich. Stefan Kramer, seit 17 Jahren Präsident des Verbandes, besuchte den WBK. Er wies auf die Bedeutung der Kurse hin: «Die Aus- und Weiterbildung der Kader und Mannschaften sind in der Feuerwehr enorm wichtig. Deshalb führt der Regionalfeuerwehrverband regelmässig diese professionell aufgebauten Kurse durch.» Die fünf kompetenten Instruktoren Martina Cantieni, Pascal Terzijan, Cristian Moser, Toni Egli und Yves Talamona vermittelten als Klassenlehrer den Teilnehmenden auf fünf Arbeitsplätzen das technische Rüstzeug. Peter Schuler, Präsident der Feuerschutzkommission Niederhelfenschwil, begrüsste die Teilnehmenden. Er dankte ihnen für den wertvollen Dienst an der Öffentlichkeit.

In den ersten Kurs rückten am Freitagmorgen 53 Unteroffiziere ein, darunter drei Frauen. Die Teilnehmenden wurden in fünf Gruppen eingeteilt, die abwechselnd mit den ausgewählten Themen vertraut gemacht wurden. So wurden beispielsweise die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Rauchentlüfter besprochen und demonstriert. In einem steilen Waldgelände kam es zur Rettung eines Verunglückten. Ein weiteres Thema war das Sichern auf Dächern. Dazu standen eine Autodrehleiter und eine Hubrettungsbühne zur Verfügung. Nach grundlegenden Erklärungen zum Vorgehen über Dächer folgten schliesslich spektakuläre praktische Einsätze.

An einem anderen Arbeitsplatz trainierten die Teilnehmenden den dreifachen Brandschutz und eine Sparte der Ölwehr. Weil der Einsatz von Schaum bei Flüssigkeitsbränden wegen der Umweltgefährdung durch vorhandene Giftstoffe problematisch ist, wurde das Umpumpen gefährlicher Stoffe geübt. Einsatztraining mit dem Tanklöschfahrzeug war ein weiteres Thema. In einer Tiefgarage, auf einem Bauernhof und in einer Sägerei erfolgten entsprechende Rettungs- und Einsatzübungen.

Ernst Inauen

redaktion@wilerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.