Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

NIEDERHELFENSCHWIL: Eine nächste Reduktion

Künftig müssen weniger Steuern entrichtet werden. Der Souverän stimmte an der Bürgerversammlung einer Reduktion um vier Prozentpunkte zu.
Ernst Inauen
Sie alle profitieren von einem abermals tieferen Steuerfuss in der Gemeinde Niederhelfenschwil ab dem Jahr 2018. (Bild: Ernst Inauen)

Sie alle profitieren von einem abermals tieferen Steuerfuss in der Gemeinde Niederhelfenschwil ab dem Jahr 2018. (Bild: Ernst Inauen)

Ernst Inauen

redaktion@wilerzeitung.ch

Obwohl das Budget 2018 mit einem Verlust von 1,2 Millionen Franken rechnet, basiert es auf einem neuen Steuerfuss von nur noch 114 Prozent. Dank der Reduktion um vier Prozentpunkte kann festgehalten werden, dass der Steuerfuss in den vergangenen elf Jahren von 155 Prozent auf 114 Prozent gesenkt worden ist. Dies hat auch mit dem Wachstum der Gemeinde zu tun. Lag die Bevölkerungszahl im Jahr 2007 noch bei 2731, so ist sie bis Ende 2017 auf 3092 angestiegen. In Niederhelfenschwil wohnen 1318, in Zuckenriet 1012 und in Lenggenwil 762 Personen.

2018 ist mit Kostensteigerungen und tieferen Steuererträgen zu rechnen. Das Elektrizitätswerk budgetiert einen Gewinn von 21435 Franken. Die Budgetvorlage blieb ohne Diskussion und wurde mit nur einer Gegenstimme genehmigt.

Im laufenden Jahr sind Investitionen von knapp 1,9 Millionen Franken in den Ausbau der Infrastrukturanlagen sowie in die Sicherung der Energieversorgung durch das Elektrizitätswerk Niederhelfenschwil geplant. Die grössten Projekte sind die Sanierungen der Zuckenrieterstrasse in Lenggenwil (380000 Franken) und der Schlossstrasse in Zuckenriet (475000 Franken). Ins Gewicht fallen auch 100000 Franken an die Erneuerung der Abwasseranlage Halden.

Kein zusätzliches Geld für das Lernschwimmbecken

Beim Traktandum «Rechnung» stellte Peter Schildknecht den Antrag, den Gewinn statt in das Eigenkapital in eine zweckgebundene Reserve für eine künftige Sanierung des Lernschwimmbeckens an der Oberstufe Sproochbrugg einzubringen. Gemeindepräsident Simon Thalmann antwortete, dass die eingesetzte Projektgruppe noch nicht so weit sei und zu gegebener Zeit ein Infoanlass stattfinde. Der Antrag wurde abgelehnt.

Die Rechnung 2017 schliesst mit einem Gewinn von 614550 Franken. Im Budget war ein Minus von 533300 Franken vorgesehen gewesen. Dieses Ergebnis entspricht einer Besserstellung von gut 1,1 Millionen Franken. Thalmann erläuterte einige Positionen, welche zum erfreulichen Ergebnis führten. Neben höheren Einnahmen bei den Steuern und Gebühren fielen auch tiefere Ausgaben vor allem im Bildungswesen ins Gewicht. Der Gewinn wird vollumfänglich dem Eigenkapital zugewiesen. Es beträgt per Ende 2017 gut 6 Millionen Franken. Die Rechnung des Elektrizitätswerks schliesst ebenfalls wesentlich besser als budgetiert ab. Statt eines Verlusts von 103000 Franken resultierte ein Gewinn von gut 2000 Franken. Die Bürgerschaft genehmigte die Rechnung 2017 einstimmig.

Zukunft der Feuerwehr wird geprüft

Thalmann informierte auch zum Thema Feuerwehr. Sie sei das einzige Sicherheitselement in der Gemeinde. Eine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Zuzwil und anderen Organisationen bestehe seit geraumer Zeit. Eine Regionalisierung zur Nutzung von Synergien werde beraten. Voraussetzung sei jedoch der Weiterbestand der Ortsfeuerwehren.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.