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NIEDERHELFENSCHWIL: Alle waren sie «Helden des Schlamms»

Trotz Schnee, Matsch und Kälte beteiligten sich am Sonntag 160 Radfahrerinnen und -fahrer am 34. Bike-Quer.
Die äusseren Bedingungen waren schwierig für die Fahrerinnen und Fahrer. (Bild: Christoph Heer)

Die äusseren Bedingungen waren schwierig für die Fahrerinnen und Fahrer. (Bild: Christoph Heer)

Tiefer Boden, Temperaturen um den Gefrierpunkt, eine zügige Bise und noch Schneereste von vergangener Nacht: Die äusseren Bedingungen waren nicht einfach und stellten nicht nur die Fahrerinnen und Fahrer vor eine grosse Herausforderung. Auch die Organisatoren des Bikerennens in Niederhelfenschwil hatten alle Hände voll zu tun, damit den Sportlern bestmögliche Voraussetzungen geboten werden konnten. Beat Huber und Urs Krucker erledigten ihre Jobs als Speaker, informierten Fahrer, Betreuer und Zuschauer stets über die Klassierung der Fahrer und deren Zeitabstände zueinander.

Ein kleines Jubiläum feierte am Sonntag Damian Gahlinger. Zum zehnten Mal hielt er als OK-Präsident die Fäden in den Händen. «Unser Bike-Quer ist weit herum das einzige seiner Art. So freut es uns immer wieder, Fahrerinnen und Fahrer aus der ganzen Schweiz, Österreich und Deutschland begrüssen dürfen», sagte Gahlinger. Zugleich fügte er an, dass infolge des Wintereinbruchs doch einige Fahrer – insbesondere aus der französischen Schweiz – ihre Teilnahme kurzfristig absagten. «Nichtsdestotrotz sind wir einmal mehr zufrieden mit unserem Rennen. Vor allem auch darum, weil immer mehr Kinder und Jugendliche daran teilnehmen», betonte der OK-Präsident.

Sprungbrett einiger grossen Karrieren

Damit eine solche Sportveranstaltung überhaupt stattfinden kann, braucht es einige Puzzleteile, die ineinander passen müssen. Nebst dem Organisationskomitee mit all seinen Helfern im Hinter- und Vordergrund, braucht es ebenso wohlgesinnte Behörden (Schule, Gemeinde, Feuerwehr), wie auch einen Landwirt, der sein Land zur Verfügung stellt. In Niederhelfenschwil greifen diese Zahnräder tadellos ineinander. Das Rennen gilt daher nicht unverdient als Sprungbrett einiger grossen Karrieren. Jolanda Neff oder Ralph Näf haben hier grosse Siege gefeiert.

Am Sonntag nahmen Ralph Näfs Söhne am Rennen teil, für Nachwuchs im Bereich Bike-Quer scheint gesorgt zu sein. Ein Nachwuchstalent ist, nebst allen anderen «Helden des Schlamms», Fabienne Kipfmüller (15, Oetwil am See). Nach ihrem dritten Rang sagte sie in einem Kurzinterview, dass ihr nicht nur der Boden, sondern vor allem das Atmen in dieser Kälte Schwierigkeiten bereitet hatte.

Christoph Heer

redaktion@wilerzeitung.ch

Hinweis

Ranglisten unter: www.vc-n.ch/ranglisten

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