NIEDERBÜREN: Tuffsteinsanierung und Wasserbauarbeiten

Der Stiftung Kobesenmühle schaute in der «Alten Herberge» auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Merken
Drucken
Teilen

Markus Lehmann, Präsident der Stiftung Kobesenmühle, erwähnte nach der Begrüssung als Erstes den Tod von Verena Lehmann, Tochter des Künstlers in der Mühle und grosse Gönnerin. Während Jahren hat sie den Ausstellungsraum und den Naturgarten gehegt und gepflegt. Am 13. Juli hatte sie im Alter von 97 Jahren die letzte Reise angetreten. Markus Lehmann: «Ohne die Geschwister Verena und Urban Lehmann gäbe es keine Stiftung. Sie haben ihren ganzen Erbanteil in das Unternehmen getragen».

Jonglieren mit den Finanzen

Das eigentliche Kobesenjahr dauert sieben Monate. Markus Lehmann sprach von einem guten Jahr 2017. 21 Besuchergruppen haben die Kobesen besucht. Auch die offenen Sonntage wurden erfreulich genutzt. Ebenso lockten die Konzerte sehr viele Gäste an. Der Weiher bei der oberen Kobesen ist von Pro Natura gereinigt worden. Das Ziel ist, hier wieder ein Amphibien-Laichgebiet zu erhalten».

Seit 1984 sind erfreulicherweise jedes Jahr Werke von Privatpersonen zurückgekommen und der Stiftung als Geschenk zur Verfügung gestellt worden. Jetzt werden die Verantwortlichen alle Gegenstände im Archiv kontrollieren, das Inventar aufnehmen und wenn möglich digitalisieren. Zudem steht ein grosser Holzschlag an, der aus Sicherheitsgründen getätigt werden muss. Auch der Tuffstein an der Mühle verlangt nach einer Ausbesserung. Ausserdem soll das Bett des Kobesenbachs auf grössere Wassermengen ausgerichtet werden. «Bei all diesen Anliegen ist auch «jonglieren» ein Wort, jonglieren mit den vorhandenen Finanzen», erklärte Lehmann.

Kobesen braucht Köpfe

Es ist dem Präsidenten wichtig, dass vor allem die Bewohnenden in der Mühle und der oberen Kobesen in die Arbeiten miteinbezogen werden. Die Kobesen brauche Menschen, die mitdenken, handeln, Ideen einbringen und umsetzen, damit die Stiftung weiterleben kann, betonte er.

Ein besonderer Dank ging an Kassierin Andrea Lehner für die Gestaltung der Kobesenhonig-Gläser und an Sepp Kleger für das Pflegen der Bienen und Schleudern des Honigs, der für die Gäste bereitstand. (vk)