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NIEDERBÜREN: Steuerfuss soll auf 135 Prozent sinken

Der Abschluss 2017 und die prognostizierte Kostenentwicklung ermöglichen es der Gemeinde, der Bürgerschaft eine Steuerfusssenkung um vier Punkte zu beantragen.

Der Voranschlag 2017 rechnete mit einem Rückschlag von 138000 Franken. Tatsächlich schliesst die Rechnung mit einem Mehrertrag von 361746 Franken ab. Der Gewinn wird zur Eigenkapitalbildung verwendet.

Das Jahresergebnis ermöglicht, dass der Sanierungsanteil der Gemeinde am Ausbau der Rotholzstrasse (192500 Franken) dieses Jahr direkt abgeschrieben werden kann. Hernach verbleibt ein Eigenkapitalbestand von 2827801 Franken.

Verschiedene Faktoren haben zum guten Rechnungsergebnis beigetragen, schreibt der Gemeinderat. Der Nettoaufwand bei der Verwaltung war um 43000 Franken tiefer, bei der öffentlichen Sicherheit um 29300 und bei der Bildung um 38600 Franken. 6100 Franken weniger beanspruchte der Bereich Kultur und der tiefer abgerechnete Kostenanteil an die Pflegefinanzierung sorgte für einen Minderaufwand von 31000 Franken im Gesundheitswesen. Ausserdem wurden 31700 Franken weniger für die Soziale Wohlfahrt ausgegeben. Der Minderaufwand von rund 23700 Franken im Bereich Umwelt/Raumordnung begründet der Gemeinderat mit tieferen Honoraren für die Ortsplanungsmassnahmen. Aufgrund höherer Strassenunterhalts- und Winterdienstkosten fielen die Aufwendungen im Strassenbereich 21000 Franken höher aus.

160000 Franken höhere Steuereinnahmen

Der Ertrag der Gemeindesteuern wurde rund 160000 Franken über dem Budget abgerechnet. Als kantonale Finanzausgleichsbeiträge wurden im 2017 2111900 Franken (Vorjahr 2302100 Franken) ausbezahlt.

Der Einnahmenanteil aus den Grundstücksgewinnsteuern wurde 113343 Franken höher abgerechnet und hat zum insgesamt erfreulichen Steuerergebnis beigetragen. Es wäre mit dem vorliegenden Voranschlag und einem unveränderten Steuerfuss ein ausgeglichener Rechnungsabschluss 2018 zu erwarten, schreibt der Gemeinderat.

Steuerfusssenkung trotz Mindereinnahmen

Mit einer Steuerfussreduktion um weitere vier Prozentpunkte auf 135 Prozent für 2018 ergibt sich mit den budgetierten Ein- und Ausgaben und den vom Kanton in Aussicht gestellten Finanzausgleichsbeiträgen ein Eigenkapitalbezug von 167000 Franken zum Rechnungsausgleich.

Gegenüber dem Vorjahresergebnis 2017 muss bei der Primarschule Niederbüren mit einem 165000 Franken höheren Finanzbedarf gerechnet werden. Im Oberstufenalter wird weiterhin mit einer geringen Schülerzahl von 40 gerechnet. Ein stark erhöhter Schulkostenbedarf entsteht aufgrund der Schülerzahlentwicklung erst nach weiteren zwei Schuljahren. Für eine Finanzierung der heutigen Gemeindeaufgaben genügt ein Steuerfuss von 135 Prozent, ist der Gemeinderat überzeugt. Das aktuelle Regelwerk im Finanzausgleich bringt einen Ausfall von rund 73000 Franken gegenüber dem Vorjahr. Auch in Zukunft wird aufgrund des Steuersubstrats der Gemeinde sowie kantonalen Sparmassnahmen mit Mindereinnahmen zu rechnen sein.

Bürgerversammlung im April

Mit dem Voranschlag werden die anstehenden laufenden Aufgaben finanziert und es wird, bei einer bewilligten Direktabschreibung der Investitionsausgaben im Strassenwesen, von einem an-gemessenen Sachaufwand ohne Neuverschuldung ausgegangen.

Die Frühjahrsversammlung mit Vorversammlung findet am Dienstag, 3. April, die Bürgerversammlung am Montag, 16. April, statt. (gk/ahi)

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