Nicht wie Trump, dafür mit Mächler

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Uzwils Einwohnerzahl sinkt. Das musste Gemeindepräsident Lucas Keel (Bild) an der Bürgerversammlung bekanntgeben. Allerdings hat die Gemeinde gerade einmal einen Einwohner «verloren». Leider könne er auch nicht sagen, wo diese Person abgeblieben sei. Aber er hoffe, sie noch zu finden, sagte Keel. Dank der Statistiken konnte Keel seine «Vermisstenbeschreibung» präzisieren. Bei der fehlenden Person müsse es sich um einen Ausländer handeln, da der Ausländer­anteil in der Gemeinde von 27,84 auf 27,83 Prozent gesunken sei.

«Macht es nicht wie Donald Trump.» Das waren die letzten Worte von Christoph Häne als Präsident von Regio Wil. Nach sechs Jahren als Vorsitzender übergab er das Amt an Nachfolger Guido Grütter. Häne wollte damit sagen, dass in der Region Wil das Gärtchendenken keinen Platz habe.

«Der Baumeister kann nicht bauen, der Gärtner nicht gärtnern, der Schreiner nicht schreinern und der Gipser nicht gipsen.» Für Benjamin Büsser (Bild) ein unhaltbarer Zustand, hervorgerufen durch die Rekurse gegen die aus Zonenplan und Baureglement bestehende Nutzungsplanung beim kantonalen Baudepartement. Um die rechtliche Unsicherheit zu beenden, müsse Druck gemacht werden, «und wenn es sein muss, Marc Mächler jeden Tag anrufen». Der Zufall will es, dass der Wiler Bauvorsteher Daniel Stutz dieser Tage ein Treffen mit dem Baudirektor hat, wie er an der Parlamentssitzung sagte. «Soll ich mitkommen», rief Büsser in die Tonhalle. Dann könnte er vollbringen, was ein Parlamentarier vollbringt: parlieren. Auf die Spitze trieb das Parlieren am Donnerstag der Parlamentarier Sebastian Koller. Bei einem Votum sprach er circa 20 Minuten. (red)