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Newcomer auf der Wiler Tonhalle-Bühne überzeugen mit Herzblut und Können

Bereits zum sechsten Mal organisierte die Jugendarbeit Wil ihre «Young Charity».
Christof Lampart
Die jungen Künstlerinnen und Künstler wussten zu überzeugen. Es war ein Genuss, ihnen bei ihren Auftritten zuzusehen und zuzuhören. (Bild: Christof Lampart)

Die jungen Künstlerinnen und Künstler wussten zu überzeugen. Es war ein Genuss, ihnen bei ihren Auftritten zuzusehen und zuzuhören. (Bild: Christof Lampart)

Unter dem Motto «Ganz einfach Mensch sein» boten die Jugendlichen am Samstag Erstaunliches auf der Bühne der Tonhalle und Weitblick im Handeln: Sie spendeten die Einnahmen für die Rettung der Weltmeere und des Klimas.

Die einst durch die Offene Kinder- und Jugendarbeit Wil lancierte Wohltätigkeits-Gala hat sich zu einem ebenso bekannten wie beliebten Kulturanlass in der Äbtestadt entwickelt. Hier zeigen Teenager, dass sie mindestens genauso viel Herzblut und ein grosses Mass an Können in ihre Auftritte legen wie Erwachsene.

Vielfältige Darbietungen, die begeisterten

Stadtrat Dario Sulzer betonte die Bedeutung, welche die «Young Charity» für Wil habe. Aktionen wie diese hülfen der Äbtestadt in ihrem Bestreben, auch weiterhin das Unicef-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» tragen zu dürfen. Die jungen Wiler hätten ein grosses Potenzial, von dem er hoffe, dass sie es noch lange weiter nutzten würden, so Sulzer, der als ehemaliger Sänger und Bassist diverser regionaler Bands sichtlich begeistert war von den Darbietungen. «Es ist gewaltig, was ihr hier auf der Bühne leistet», sagte der Stadtrat.

Rickenbacherin brilliert

Nachdem alle Teilnehmenden – die im Programm wie auch auf der Bühne vom Moderatoren-Duo Milan und Jazmin nur mit Vornamen vorgestellt wurden – zum Auftakt gemeinsam ein Lied zum Besten gaben, eröffnete Isabel mit einer gefühlvollen Ballade, bevor die Hip-Hop-Tanzgruppe «Request» mit einer groovigen Einlage viel Applaus bekam. Angelina interpretierte den Zara- Larsson-Hit «Uncover» gekonnt, derweil Anne Julie in ihrem Poetry-Slam-Beitrag zeigte, dass hier ein echtes Sprachtalent am Werk ist. Für den unbestrittenen stimmlichen Höhepunkt des Abends sorgte die zweimal auftretende 16-jährige Rickenbacherin Lorena, die für ihren zweiten Song, das anspruchsvolle «I will always love you» von Whitney Houston, grossen Applaus erntete.

Wenn die Alten nur auf die Jungen hörten

Als witziger Abschluss des ersten Teils wurde ein kleines Filmprojekt der Jugendlichen präsentiert. Der Film geht so: Zwei Männer trinken auf dem Balkon Bier. Als der Sohn kommt und den Vater auf etwas aufmerksam machen möchte, weist ihn dieser zweimal zurück mit dem Argument, dass heute «Papi-Tag» sei und er nicht gestört werden möchte. Resigniert zieht sich der Jugendliche zurück, derweil zwei Einbrecher den Fernseher durchs Fenster abtransportieren. Vielleicht sollten Erwachsene doch häufiger mal auf die Jugendlichen hören? Übrigens: Wer in den nächsten Tagen ins Cinewil geht, wird den Film im Vorprogramm sehen können.

Überzeugende Einheit

Nach der Pause eröffnete Raya mit einem Popsong den Reigen der Darbietungen auf der Bühne. Auf sie folgte eine detaillierte Darstellung der Goes Foundation, welche sich die Rettung des Planktons in den Weltmeeren auf die Fahne geschrieben hat. Die Einnahmen der Young Charity gehen vollumfänglich an die Stiftung.

Die aus vier jungen Damen bestehende Band «Untitled» zeigte sich gesanglich und choreographisch als überzeugende Einheit, die beiden Schwester Fjolla und Jeta sangen sich in die Herzen des Publikums und mit der «Jeyn Performance» kam zu guter Letzt nochmals eine frische Hip-Hop-Tanzeinlage auf die Bühne.

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