Neun Podestplätze – dreimal Gold

Im luzernischen Meggen fanden stimmungsvolle Kunstturnerinnentage statt, an denen auch das TZ Fürstenland Frauen teilnahm. Für die Programme 1 und 2 bestand die letzte Qualifikationschance hinsichtlich einer Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft.

Hans Kölbener
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Im P3 besetzten die Turnerinnen des TZFF alle drei ersten Plätze. (Bild: Hans Höhener)

Im P3 besetzten die Turnerinnen des TZFF alle drei ersten Plätze. (Bild: Hans Höhener)

KUNSTTURNEN. Es musste irgendwann passieren, dass Anouk Steiner auch ihre Barrenübung durchturnen würde. Dies schaffte sie in Meggen. Gewohnt souverän zeigte sie die Übungen an Boden, Sprung und Balken. Und weil am Stufenbarren diesmal deutlich mehr Punkte gutgeschrieben wurden, war bald einmal klar, dass die junge Dame vom STV Oberbüren ihren ersten Wettkampf in dieser Saison gewinnen würde.

Gold – Silber – Bronze

Gleich das ganze Podest nahmen die Mädchen im P3 in Beschlag: Alina Knöpfel (TV Lütisburg) und Elena Mattioli vor allem dank sehr sauberer Haltung auf den Plätzen eins und zwei, Gabriela Miljak mit ihrem ersten Tsukahara auf dem Bronzeplatz. Erneut nicht ganz auf das Podest schaffte es Mara Gillich (STV Wil).

Bei allen P4-Turnerinnen war eine deutliche Leistungssteigerung sichtbar. Im Hinblick auf die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft macht diese Entwicklung Hoffnung auf zusätzliche Starterinnen aus dem Fürstenland. Eine weitere Chance zur Qualifikation besteht in einer Woche.

Silber dank Bonuselementen

Im P2 triumphierte wie erwartet Anna Huber, STV Oberbüren. Mit scheinbarer Mühelosigkeit absolvierte sie ihren Wettkampf. Auch Nyah Bingesser (TV Zuzwil), die erstmals alle Bonuselemente turnte. Dafür wurde sie mit einer nicht unbedingt erwarteten Silbermedaille belohnt.

Im Programm 1 haben die Fürstenländerinnen eine homogene Gruppe am Start. Alle Turnerinnen gewannen eine Auszeichnung. Am weitesten vorne klassierte sich Milena Vieitez. Sie turnte alle Bonuselemente perfekt und belegte direkt hinter zwei Nachwuchs-Kaderturnerinnen den dritten Rang.

«Nur» Rang 2

Für einmal nicht ganz oben, sondern «nur» auf Platz zwei, stand Seriensiegerin Leandra Sergi. Direkt dahinter freute sich Ariana Amanatidis über die Bronzemedaille. Drei weitere Mädchen gewannen eine Auszeichnung und liefern einmal mehr den Beweis für solide Basisarbeit der Trainercrew.