Neun Klassenzimmer erneuern

Der 1973er-Bau der Sekundarschule Niederuzwil wird in Etappen saniert. Im nächsten Jahr sollen die neun Klassenzimmer im ersten, zweiten und dritten Stockwerk vollständig erneuert werden: Böden, Wände, Decken, Einrichtungen und Beleuchtungen.

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Die Aussenrenovation ist abgeschlossen. Nächstes Jahr sollen die neun Klassenzimmer im 1973er-Bau der Sekundarschule erneuert werden. (Bild: Philipp Stutz)

Die Aussenrenovation ist abgeschlossen. Nächstes Jahr sollen die neun Klassenzimmer im 1973er-Bau der Sekundarschule erneuert werden. (Bild: Philipp Stutz)

NIEDERUZWIL. Das Gebäude nördlich des «Altbaus» der Niederuzwiler Sekundarschulanlage wurde 1973 erbaut und 1982 um das dritte Obergeschoss aufgestockt. Es befindet sich, wie im Voranschlag 2012 der Einheitsgemeinde Uzwil nachzulesen ist, noch in seinem ursprünglichen Zustand.

Spuren hinterlassen

«Die intensive Schulnutzung und damalige Bauweise haben Spuren hinterlassen», schreibt der Gemeinderat. Der Handlungsbedarf sei gross. Deshalb beantragt die Exekutive einen Kredit von 1,5 Millionen Franken für die Erneuerung der Klassenzimmer. Der Kredit befindet sich im Investitionsbudget der Gemeinde. Das Gebäude wird von 2010 bis 2013 in vier Jahresetappen im Rahmen des Gesamtkonzeptes umfassend erneuert. Im laufenden Jahr ist die umfassende Aussenrenovation erfolgt. «Wichtige Gebäudeteile entsprechen nach der Sanierung dem Minergie-Standard», hält der Gemeinderat fest.

Neun Klassenzimmer erneuern

In der nächstjährigen Etappe werden die neun Klassenzimmer im ersten, zweiten und dritten Stockwerk vollständig erneuert. Die Sanierung umfasst Böden, Wände, Decken, Einrichtungen und Beleuchtungen. Auch die energetische Sanierung soll fortgesetzt werden. In den Klassenzimmern wird laut Gutachten eine Minergielüftung eingebaut. Die nächstjährige Umbauetappe umfasst auch verschiedene Vorbereitungen für die letzte Etappe im Jahr 2013. Dann werden in einer vierten Etappe die Klassen- und Spezialzimmer im Erdgeschoss, Treppenhaus und Nebenräume erneuert sowie das Gebäude behindertengerecht mit einem Lift versehen. «Mit Abschluss dieser vierten Etappe entspricht das Gebäude wieder dem Stand der Technik», hält der Gemeinderat fest.

Wichtige Verbindung

In einem weiteren Gutachten beantragt der Gemeinderat einen Kredit von 100 000 Franken für die Erneuerung des Weges von der Sekundarschule zum evangelischen Kirchgemeindehaus. Diese Wegverbindung über das Areal der evangelischen Kirche zur Sekundarschule ist, wie der Gemeinderat in seinem Kreditantrag schreibt, für Schülerinnen und Schüler wichtiger Zugang zur Sekundarschule. Der erneuerungsbedürftige, sehr schmale und unbeleuchtete Weg genüge nicht, hält der Gemeinderat fest.

Weg verbreitern

Der bisherige, teils eingekieste Weg soll auf 2,5 Meter verbreitert, hart belegt und beleuchtet werden. Die Rohranlagen für die Beleuchtung sind erstellt. Über beide Kreditanträge wird an der Budgetversammlung vom 28. November abgestimmt. (stu.)