Neujahrsapéro im Zeichen der Nationalratswahl

BRAUNAU. Die SVP-Bezirkspartei Münchwilen unter der Leitung von Präsident Roman Zimmermann hat am Samstagvormittag im Braunauer Restaurant Ochsen den Neujahrsapéro abgehalten. Das Hauptaugenmerk galt den Nationalratswahlen, die im Oktober stattfinden.

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BRAUNAU. Die SVP-Bezirkspartei Münchwilen unter der Leitung von Präsident Roman Zimmermann hat am Samstagvormittag im Braunauer Restaurant Ochsen den Neujahrsapéro abgehalten. Das Hauptaugenmerk galt den Nationalratswahlen, die im Oktober stattfinden. Auch zugegen waren Kurt Baumann und Vico Zahnd, die beiden Kandidaten aus dem Hinterthurgau. Ihre Chancen dürften allerdings gering sein. Die Kantons-SVP hat sich zum Ziel gesetzt, die drei bestehenden Sitze zu verteidigen. Diese dürften an die drei bisherigen und wieder antretenden Kandidaten Hansjörg Walter, Markus Hausammann und Verena Herzog gehen.

Das Jahresprogramm der Bezirks-SVP ist geprägt von den Wahlen. Die Partei plant drei Anlässe dazu, wobei es im September ein Podium geben wird.

Gegensteuer geben

Verena Herzog hielt am Neujahrsanlass ein Referat zum Thema «Frei bleiben». Sie thematisierte Entscheide des Europäischen Gerichtshofs zu Ausschaffungen. Zudem sagte sie, dass das Parlament immer mehr «links» entscheide und es darum wichtig sei, bürgerliche Politik zu machen und die Schweizer Werte hochzuhalten.

Gute Lösung trotz Dilemma

Hansjörg Walter blickte in seinem Rückblick auf die Wintersession und die Mammutdebatte zu Energiestrategie 2050 zurück. Rund 60 Stunden war in Bundesbern darüber diskutiert worden. Zudem berichtete Walter über das Dilemma, dass die Landwirtschaft und die Bildung im Departement von Bundesrat Johann Schneider-Ammann angesiedelt sind, man zuerst bei der Landwirtschaft sparen wollte, aber doch noch eine gute Lösung gefunden worden sei. (sdu)