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NEUJAHRSAPÉRO: 2017 willkommen geheissen

Zum sechsten Mal hat der Verkehrsverein die Bevölkerung von Uzwil und Oberuzwil auf den Raiffeisenplatz eingeladen. Die Leute kamen auch diesmal in Scharen.
Kathrin Meier-Gross
Der Neujahrsapéro auf dem Raiffeisenplatz ist ein geschätzter Treffpunkt für die Bevölkerung von Uzwil und Oberuzwil. (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Der Neujahrsapéro auf dem Raiffeisenplatz ist ein geschätzter Treffpunkt für die Bevölkerung von Uzwil und Oberuzwil. (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Kathrin Meier-Gross

redaktion@wilerzeitung.ch

Ein zartblauer Himmel und mit Raureif verzierte Bäume – der erste Morgen im neuen Jahr zeigt sich von seiner schönsten Seite, und das bei klirrender Kälte. Auf dem Raiffeisenplatz hat der Vorstand des Verkehrsvereins heisse und kalte Getränke bereitgestellt. Gegenüber bringen die Füürharmoniker ihre Notenständer und Instrumente in Position. Renate Graf, Präsidentin des Verkehrsvereins, begrüsst die ersten Gäste mit warmem Händedruck.

Kommen die Leute oder kommen sie nicht. Diese Frage liegt jedem Veranstalter auf dem Magen. Die Anspannung weicht, als sich der Platz gegen Mittag innert weniger Minuten füllt. Hände werden geschüttelt und ein gutes neues Jahr angewünscht. Die Füürharmoniker nehmen beherzt ihre Instrumente in Betrieb und reiben sich zwischendurch heftig die Hände, um sie aufzuwärmen.

Jodellieder anstelle einer langen Rede

Die offizielle Begrüssung übernimmt Renate Graf. Sie wünscht den Besuchern ein gutes 2017. Es ist ihre sechste Neujahrsansprache als Präsidentin des Verkehrsvereins – und ihre letzte. Vergangenen September ist sie in den Uzwiler Gemeinderat gewählt worden und wird darum ihr Präsidentinnenamt an der nächsten Hauptversammlung abgeben. Aus diesem Grund spricht sie von einem lachenden und einem weinenden Auge. Anstelle einer langen Rede überlässt Renate Graf die Bühne dem Jodlerclub Uzwil. Unter Leitung von Michaela Buob ertönen heimatliche Lieder. Während die einen dem Jodlerclub zuhören, nutzen andere die Gelegenheit, Gedanken auszutauschen. Wie die Feiertage verbracht wurden oder dass sich die Erkältung diesen Winter besonders hartnäckig hält, wird unter den Besuchern diskutiert. Kinder springen auf den Steinquadern umher oder scharen sich um die Feuerschalen, bis der Rauch sie wieder vertreibt. Dann spielen die Frauen und Männer der Füürharmoniker noch einmal beschwingte Melodien.

Die Schlange vor dem Punsch- und Glühweinstand hat sich aufgelöst. Die Mittagssonne wärmt. Langsam lichten sich die Reihen. Dankbar und zufrieden machen sich die Leute auf den Heimweg. Dankbar dafür, in einem Land zu leben, wo Frieden und Sicherheit herrschen. Und zufrieden, weil Anlässe wie der Neujahrsapéro zwischenmenschliche Kontakte ermöglichen.

Trotz kalter Hände, Ohren und Füsse spielen die Füürharmoniker beschwingt auf.

Trotz kalter Hände, Ohren und Füsse spielen die Füürharmoniker beschwingt auf.

«Auf ein gutes Neues», wünschen sich die zwei gutgelaunten Bäuerinnen Monika Butz und Monika Künzle.

«Auf ein gutes Neues», wünschen sich die zwei gutgelaunten Bäuerinnen Monika Butz und Monika Künzle.

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