Neugestaltung Dorfzentrum

Zuzwils Dorfzentrum soll aufgewertet werden. Im März soll die Bevölkerung über das Projekt befinden.

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ZUZWIL. Wenn es nach dem Gemeinderat geht, sollen ab April 2014 die Bauarbeiten im Bereich der Hinterdorfstrasse starten. Der Strassenzug vom Roten Haus bis zum Knoten beim Gemeindehaus soll saniert und modernisiert werden. Der Projektauftrag wurde erteilt. Voraussichtlich im November 2013 soll das Projekt öffentlich aufgelegt werden.

Der Reihe nach sollen die Hinterdorf-, Ifang- und Oberdorfstrasse saniert und mit verkehrsberuhigenden Massnahmen ergänzt werden. Die Fahrbahnen befinden sich in einem schlechten Zustand, begründet der Gemeinderat. Gleichzeitig werden auch verschiedene Werkleitungen (Wasser, EW, Telefon, Gas) erneuert.

«Zick-Zack»-Fahrbahn

Anfang Mai 2013 wurde den Grundeigentümern an einem Informationsabend die Projektidee vorgestellt. Noch vor den Sommerferien wurden mit den Anstössern der Hinterdorfstrasse Einzelgespräche geführt. Dabei wurde vor allem über die möglichen Standorte der geplanten Bäume, über die Wahl des Strassenbelags («Gestaltung von Fassade zu Fassade») und über die Seilpendelleuchten diskutiert. Die Projektidee mit den vorgesehenen Massnahmen zur Verkehrsberuhigung wie die «ZickZack»-Fahrbahn, Baumpflanzungen, unterschiedliche Asphaltbeläge, Signalisationen und Seilpendelleuchten wird grossmehrheitlich unterstützt. Die Grundeigentümer stehen hinter der Idee der «Baumpflanzungen». Die Standorte sind bereits fixiert.

Gedeckte Bushaltestelle

In die Projektierung einbezogen wurden auch die Haltestellen des Postautos. Das Postauto wird auch in Zukunft vor dem Gemeindehaus halten. Vis-à-vis des Gemeindehauses fehlt eine gedeckte Bushaltestelle. Die Grundeigentümer sind bereit, der Gemeinde das notwendige Land abzutreten. Die ÖV-Benutzer erhalten damit einen geschützten Warteraum.

Projektauftrag erteilt

Für die Erarbeitung des Auflageprojekts wurde das Ingenieurbüro Wagner & Brühwiler AG zusammen mit der Landschaftsarchitektin Rita Mettler, beide Gossau, beauftragt. Bis Ende September 2013 soll das Projekt samt Kostenvoranschlag vorliegen. Darin integriert sind auch sämtliche Erneuerungen und Sanierungen der Werkleitungen. Geplant ist, das Projekt im Oktober dem Gemeinderat zur Genehmigung zu unterbreiten. Im November sollen dann die Projektpläne öffentlich aufgelegt werden.

An der Bürgerversammlung vom 28. März 2014 hat die Bürgerschaft das letzte Wort: Sie entscheidet im Grundsatz über das Projekt sowie über den Kredit. (gk)