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Neuer Pächter für «Henessenmühle» gesucht

Die Gesellschaft Henessenmühle sucht einen neuen Pächter für das historische Lokal. Zu den Gründen will man sich nicht äussern. Das Restaurant hat weiterhin geöffnet.
Johannes Wey
Trotz anstehendem Pächterwechsel bleibt in der Henessenmühle vorderhand alles beim Alten. (Bild: Benjamin Manser)

Trotz anstehendem Pächterwechsel bleibt in der Henessenmühle vorderhand alles beim Alten. (Bild: Benjamin Manser)

Die Henessenmühle wirkt wie aus der Zeit gefallen. Der historische Bauernhof mit Mühle ist nicht zuletzt deswegen ein bekanntes Ausflugslokal. Doch auch dieser Ort kann sich Veränderungen nicht entziehen. Die Eigentümerin, die Gesellschaft Henessenmühle, sucht derzeit in Inseraten auf der Immobilienplattform Homegate und im «Gastrojournal» einen neuen Pächter für das «traditionsreiche und weit bekannte Restaurant». Die Höhe des Pachtzinses erfahren Interessenten bei der Gesellschaft, verfügbar sei die Immobilie «nach Vereinbarung». Zum Grund für den angestrebten Pächterwechsel will man sich auf Anfrage nicht äussern.

Der Betrieb liegt nicht nur idyllisch, auch seine Grösse kann sich sehen lassen. Er umfasst mehrere Gebäude und ist offizielles Traulokal der Stadt Gossau. Das Restaurant zählt gemäss Inserat 100 Sitzplätze, hinzu kommen zwei Gartenwirtschaften und eine ausgebaute Scheune mit 150 bis 250 Sitzplätzen. Ausserdem gibt es eine Pächterwohnung sowie Personalzimmer.

Vorderhand bleibt alles beim Alten

Pächter des Restaurants ist die Gastfreunde GmbH. Das Unternehmen hält fest, dass die «Henessenmühle» weiterhin geöffnet sei und vorderhand alles beim Alten bleibe. Die beiden Gesellschafter Thomas Breitenmoser und Filip Zahorsky waren aufgrund von Ferien und Abwesenheit nicht erreichbar. Die beiden Gastronomen wirten seit 2009 in der «Henessenmühle». Damals hatten sie das Lokal übernommen, nachdem ihr Vorgänger Konkurs gegangen war und die «Henessen» mehrere Monate leer gestanden hatte. Breitenmoser und Zahorsky führen in Gossau mit dem «Werk 1» ein weiteres Lokal. Dieses steht allerdings nicht in Zusammenhang mit der Gastfreunde GmbH.

Eine Gemeinsamkeit der beiden Betriebe ist der Fokus auf kulturelle Anlässe. Diese werden im «Werk 1» künftig noch mehr forciert. Kürzlich wurde die IG Aktigo als Veranstalterin in einen Verein umgewandelt. Geplant sind nun auch grössere Konzerte im grossen Saal. Breitenmoser ist auch in der Gastronomieszene der weiteren Region kein Unbekannter. Seine Kochlehre hat er in der «Ilge» Arnegg absolviert, er war unter anderem im «Hof Weissbad» tätig und leitete einst das «Neugässli» in St. Gallen.

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