Neue Schalterhalle kommt gut an

An der 95. Generalversammlung der Raiffeisenbank Dussnang-Fischingen gab es nicht nur Zahlen und Ehrungen. Der Bankleiter informierte über die Modernisierung des Schalterbereichs.

Christoph Heer
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Lüpfiger Einstieg: Das Kinderjodelchörli Tannzapfenland eröffnete neben Verwaltungsratspräsident Guido Hüttenmoser die Raiffeisen-GV. (Bild: che.)

Lüpfiger Einstieg: Das Kinderjodelchörli Tannzapfenland eröffnete neben Verwaltungsratspräsident Guido Hüttenmoser die Raiffeisen-GV. (Bild: che.)

DUSSNANG. Per Ende 2011 zählte die Raiffeisenbank Dussnang-Fischingen 2123 Genossenschafter. 370 liessen sich die GV nicht entgehen. Zu Recht, wie sich herausstellte, bot doch der Unterhaltungsteil – das Jodelchörli Tannzapfenland und Stadttambouren Wil – beste Unterhaltung. «Die Anzahl Mitglieder hat mit 99 Eintritten im letzten Jahr wiederum zugenommen. Mit den über 2100 Mitgliedern ist ein Grossteil unserer Dorfbevölkerung Mitglied der Raiffeisenbank und zeigt, dass das Genossenschaftsmodell gerade in der heutigen Zeit ein grosses Vertrauen geniesst», sagte Verwaltungsratspräsident Guido Hüttenmoser. Grossen Wert legt er auf die kollektive Stärke. «Gemeinsam können wir unsere Ziele besser erreichen als im Alleingang. Es tritt das Sprichwort in Kraft: Einer für alle – alle für einen.»

Moderne ersetzt Chaletstil

Nebst den Abschlusszahlen (siehe Box) war der Umbau der Schalterhalle der Raiffeisenbank in Dussnang das Thema. Nach der Kundenbefragung im Jahr 2008 kam verschiedentlich zum Ausdruck, dass die Schalterhalle nicht mehr zeitgemäss sei. Fachleute haben darauf hin Konzepte für eine Modernisierung des Bereichs erstellt. «Diese waren jedoch alle mit sehr hohen Kosten verbunden. Bankintern haben wir uns daraufhin für den kostengünstigeren Weg entschieden», erklärte Bankleiter Roman Kaiser. Der Boden wurde neu versiegelt, das Föhrentäfer entfernt und rote Stühle ersetzen die alten Holzbänke. Die Modernisierung macht eben auch vor Dussnang nicht halt.

«Bekomme immer mein Geld»

Viel wichtiger als das Erscheinungsbild der Schalterhalle sind den Genossenschaftern aber anderweitige Aspekte. Eugen Kappeler aus Oberwangen sagte nach der GV: «Das Personal sagt mehr aus als das Aussehen der Schalterhalle. Und mit unserem Bankpersonal können wir mehr als zufrieden sein.» Ähnlich äusserte sich Anni Gyger aus Oberwangen. «Die Leute sind sehr nett und kennen einen. Ebenso wichtig ist mir, dass ich immer mein Geld bekomme. Und das war bis jetzt zum Glück immer der Fall.» Die Renovation der Schalterhalle und das zusätzliche Beratungsbüro kosteten um die 50 000 Franken. Kein grosses Thema war die Übernahme der Notenstein Privatbank. Roman Kaiser versicherte, dass die Notenstein eine neue, starke und unabhängige Partnerin sei. «Die Raiffeisen bleibt aber ihre Genossenschaft», betonte der Bankleiter.

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