Neue Asylsuchende unterbringen

Die Gemeinde Niederbüren stellt Asylsuchenden Unterkünfte zur Verfügung, unter anderem in der Zivilschutzanlage Rätenberg.

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NIEDERBÜREN. Die vier neu vom Kanton St. Gallen zugewiesenen Asylsuchenden, je zwei aus Tibet und zwei aus Eritrea, erhalten Unterkunft in der von der Gemeinde gemieteten Drei-Zimmer-Altbauwohnung an der Unterdorfstrasse 2.

Notunterbringung

Jeweils zur vorübergehenden Notunterbringung zugewiesene Asylanten mit Nichteintretensentscheid (NEE) erhalten laut Mitteilung des Gemeinderates einen Platz in der Zivilschutzanlage Rätenberg.

Betreuung durch Sozialamt

Die Betreuung erfolgt über das Sozialamt. Für die Flüchtlinge und Asylsuchenden wird eine In-tegration ins Erwerbsleben zur Selbstfinanzierung angestrebt. «Dazu ist der Besuch von Deutsch-Sprachkursen wichtig», hält der Gemeinderat fest. Nach kantonaler Prognose sind in naher Zukunft weitere Zuweisungen/Verteilungen an die Gemeinden notwendig, weil zu wenige Gemeinschaftsunterkünfte für eine grössere Anzahl Asylsuchender zur Verfügung stehen und in den Gemeinden keine Akzeptanz für grosse Zentren besteht. (gk.)