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Neubeginn mit 26 Ständen

Im vergangenen Jahr schien es, dass der traditionelle Zuckenrieter Herbstmarkt nicht mehr weitergeführt werden kann – es fehlte an Organisatoren. Am Samstag fand er nun wieder statt: an einem neuen Ort und mit neuer Leitung.
Zita Meienhofer
Impressionen vom ersten Herbstmarkt in der neuen Form. (Bilder: Zita Meienhofer)

Impressionen vom ersten Herbstmarkt in der neuen Form. (Bilder: Zita Meienhofer)

Das Serviertablett voll beladen, läuft Peter Hengartner die Festbankreihe entlang und bewirtet die Gäste im Marktbeizli. Er strahlt. «Ich habe so Freude», sagt er. Freude hat er, dass das neue Konzept des Zuckenrieter Herbstmarkts aufgegangen ist, die Leute aus dem Dorf und der Umgebung den Anlass wieder besuchen. Das schöne Wetter sei sicherlich nicht unschuldig, dass so viele Leute an den Markt gekommen seien, sagt Hengartner, der den Vorsitz des Herbstmarkt-Teams innehat. Als vor einem Jahr klar geworden ist, dass die Initiantin des Anlasses, Bea Wildhaber, und ihr Team den Markt ein letztes Mal durchführen werden, schien eine Weiterführung nicht gewährleistet zu sein, es fehlte an Organisatoren.

Doch die Zuckenrieter hängen an diesem seit über 30 Jahren stattfindenden Markt. Es fanden sich über zehn Leute, die sich für ein Mittun bereit erklärten. Die Trägerschaft übernahm die Dorf- und Wasserkorporation, die Brass Band die Organisation der Festwirtschaft.

Einiges ist neu, vieles bewährt

Etliche Marktsteller, die bereits seit Jahrzehnten am Herbstmarkt ihre Waren anboten, hatten ihren Stand auch am neuen Ort, auf dem Areal der Primarschule, aufgestellt. 26 waren es insgesamt. Von ihnen habe er gute Rückmeldungen erhalten, sagt Peter Hengartner. Er ist überzeugt, dass sich die Änderungen – neuer Ort, neues Ambiente und Öffnung des Marktbeizlis bis Mitternacht – gelohnt haben.

Dieser Ansicht ist auch Alois Beer, der seit Jahren in der ehemaligen Marktkommission mitgearbeitet hatte. Er freut sich sehr, dass der Herbstmarkt weitergeführt wird. Vieles blieb, wie es all die Jahre vorher gewesen war: die Marronibrater, der Risottokoch, Benito mit dem Flohmarktstand, die Bäuerinnen mit ihren Köstlichkeiten, die Hutmacherinnen, die Perlenherstellerin, die Fotografin, die Floristin und etliche Helfenden.

Er glaube, so Hengartner, dass der Herbstmarkt in neuer Form gut ankomme. «Das bestätigt uns doch der grosse Aufmarsch an Besuchenden aus dem Dorf und der Umgebung», so Hengartner. Der Gewinn des Marktes fliesst nun neu in einen Fonds. Damit ist gesichert, dass der Anlass weiterhin stattfinden wird. Einige Aussteller hätten sich das Datum bereits wieder reserviert.

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