NEUBAU: Projekt weit fortgeschritten

Im Gebiet, das vom Überbauungsplan Gerbe tangiert wird, sind Vorbereitungen für einen Neubau im Gang. Im Februar kommenden Jahres wird der Verwaltungsrat der Clientis-Bank über das Projekt entscheiden.

Philipp Stutz
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Diese beiden zusammengebauten Liegenschaften an der Tafelackerstrasse sind dem Abbruch geweiht. (Bild: Philipp Stutz)

Diese beiden zusammengebauten Liegenschaften an der Tafelackerstrasse sind dem Abbruch geweiht. (Bild: Philipp Stutz)

Philipp Stutz

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@wilerzeitung.ch

«Der Neubau befindet sich auf gutem Weg», sagt Adrian Müller, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis-Bank Oberuzwil. Es gebe noch verschiedene Details zu regeln wie etwa die Signalisation und die Ausfahrt der geplanten Tiefgarage an der Gerbestrasse. Zurzeit werde vom beauftragten Baumanagement ein detaillierter Kostenvoranschlag ausgearbeitet. Die Kostenschätzung bildet Grundlage dafür, ob das gesamte Bauprogramm im projektierten Umfang ausgeführt werden kann. Im Februar wird der Verwaltungsrat der Bank seinen Entscheid über die Realisierung des Vorhabens fällen.

Aufrichte Ende nächsten Jahres

Verläuft alles nach Plan, rechnet Adrian Müller damit, dass Ende 2017 Aufrichte gefeiert werden kann. Das Baugesuch ist eingereicht, und es sind keine Einsprachen erfolgt. Die Stellungnahme der kantonalen Behörden steht allerdings noch aus. Und die Baubewilligung ist formell noch nicht erteilt. Der Bankneubau soll im November 2018 eröffnet werden.

Das Baugesuch sieht den Neubau der Bank, einen Ersatzbau für die alte Bank, den Bau einer Tiefgarage mit 59 Plätzen sowie Abbrüche vier verschiedener Liegenschaften und Garagen vor. Dabei handelt es sich um zwei Wohnhäuser an der Wiesentalstrasse, die sich im Eigentum der Bank befinden. In einem davon befand sich eine Café-Bar mit Kiosk, die nun geschlossen worden ist. Hinzu kommen zwei Altbauten, die der Gemeinde gehören. Sie befinden sich laut Gemeindepräsident Cornel Egger in schlechtem baulichem Zustand. «Alle Liegenschaften stehen nun leer», sagt Adrian Müller. Der Abbruch ist Mitte Februar geplant. Die Alte Gerbi hingegen, in der sich Ludothek, Kultur- und Jugendraum befinden, soll vorläufig unangetastet bleiben.

Auch die Gemeinde ist beteiligt

«Das Dorfzentrum erhält durch die Überbauung ein neues Gesicht», hatte Gemeindepräsident Cornel Egger an der Information der Anstösser betont. Der Gemeinderat begrüsse die Aufwertung und Neugestaltung des Zentrums und der angrenzenden Strassenzüge. Das Planungsgebiet liegt im Zentrum von Oberuzwil und wird auf drei Seiten von der Wiesental-, Gerbe- und Tafelackerstrasse begrenzt. Im Norden bildet die Uze den natür­lichen Abschluss.

Bauherr der Tiefgarage ist die Clientis-Bank. Gleichenorts, an der Tafelackerstrasse, soll ein Mehrfamilienhaus gebaut werden. «Verschiedene Investoren haben ihr Interesse an diesem Vorhaben bekundet», betont Müller. Ob Miet- oder Eigentumswohnungen erstellt werden, stehe noch nicht fest, ebenso wenig der Wohnungsmix.

Anpassung der Wiesentalstrasse folgt

Im Zusammenhang mit dem Bauprojekt der Bank kommt es zu Anpassungen der Wiesentalstrasse. Dieser Zeitpunkt wird genutzt, um die Sanierung und Aufwertung des Strassenabschnitts von der Rösslikreuzung bis zum Einlenker an der Gerbestrasse in Angriff zu nehmen. Die Projektierung ist weit fortgeschritten. Die Auflage des Strassenprojekts ist Anfang 2017 geplant.

Adrian Müller, GL-Vorsitzender der Clientis Bank.

Adrian Müller, GL-Vorsitzender der Clientis Bank.