NEUBAU: Grosse Züglete ist im Dezember

Die Arbeiten am Uzwiler Gemeindehaus sind früher fertig als vorgesehen. Noch vor Jahresende bezieht das Verwaltungspersonal die neuen Arbeitsplätze. Der Umzug erfolgt in Etappen.

Urs Bänziger
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Bis auf die Umgebungsgestaltung sind die Aussenarbeiten abgeschlossen. (Bilder: PD)

Bis auf die Umgebungsgestaltung sind die Aussenarbeiten abgeschlossen. (Bilder: PD)

Urs Bänziger

urs.baenziger@wilerzeitung.ch

Noch bevor dieses Jahr zu Ende geht, werden die Angestellten der Uzwiler Gemeindeverwaltung ihren neuen Arbeitsplatz beziehen. Denn das Gemeindehaus wird früher fertiggestellt als ursprünglich vorgesehen. Gezügelt wird im Dezember. Damit alles reibungslos vonstatten geht und der Betrieb nicht völlig zum Erliegen kommt, erfolgt der Umzug in Etappen. Denn es müssen rund 55 Arbeitsplätze in den Neubau verlegt werden. Verwaltungs­leiter Thomas Stricker ist daran, einen detaillierten Plan zu erstellen. «Der Umzug erfolgt pro Abteilung. Das Ganze ist mit einigen Umtrieben verbunden, weil auch die Informatik an den neuen Standort gezügelt und dort eingerichtet wird. Wir wollen die Serviceleistungen der Gemeindeverwaltung in dieser Zeit aber so gut wie möglich aufrechterhalten», sagt Stricker.

Mildes Wetter, fleissige Handwerker

Dass die Bauarbeiten dem Zeitplan voraus sind, sei dem Wetter und den beauftragten Unter­nehmen zu verdanken, sagt der Verwaltungsleiter. «Planer und Handwerker leisten ausgezeichnete, termingerechte Arbeit.» Nachdem im Mai 2016 Aufrichte gefeiert wurde, läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Zurzeit sind Gipser, Maler und Schreiner an der Arbeit. Aufwendig sind die Elektro- und Lüftungsinstallationen, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Bis im Herbst sollen die Arbeiten weitgehend abgeschlossen sein. «Im Oktober ist ein Zeitfenster für Nachbesserungen eingeplant, und im November wird die umfangreiche Technik in Betrieb ­genommen», sagt Stricker. Dach und Fassade konnten noch vor dem Wintereinbruch fertiggestellt werden. Abgesehen von der Umgebungsgestaltung sind die Aussenarbeiten beendet.

Weitgehend vergeben sind auch die Aufträge. Stricker geht davon aus, dass bei den Kosten eine «Punktlandung» erzielt wird. Gesamthaft beläuft sich der Baukredit auf 19,3 Millionen Franken. Wenn sich das Verwaltungspersonal im neuen Gemeindehaus – unter dem selben Dach – eingelebt hat und der Betrieb wieder normal läuft, ist die Bevölkerung zu einem Augenschein eingeladen. Ein Tag der offenen Tür ist im Frühling 2018 geplant.