NEUBAU: Die Meinungen scheinen gemacht

Am Mittwoch informierten sich 60 Personen über die neue Sporthalle in Eschlikon. Der Planungskredit von 380000 Franken kommt am 21. Mai an die Urne. Die Baukosten sind auf 10 bis 12 Millionen veranschlagt.

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Das Siegesprojekt «Out In The Green»: Die Tribüne bietet 200 Zuschauern Platz. (Bild: Graf Biscioni Architekten)

Das Siegesprojekt «Out In The Green»: Die Tribüne bietet 200 Zuschauern Platz. (Bild: Graf Biscioni Architekten)

Wie viel die neue Eschliker Sporthalle kosten wird, ist noch offen. Ihr Preis war dennoch Thema am Infoabend zur Abstimmung vom 21. Mai. Man werde alles unternehmen und das Möglichste beitragen, dass die Kosten so tief gehalten werden, wie möglich. Architekt Roger Biscioni erstickte alle aufkommenden Fragen bezüglich Kosten im Keim.

«Was wir bestimmt sagen können, ist, dass wir sicher unter 12 Millionen Franken bleiben werden», sagte Biscioni. «Denn für diesen Betrag könnte man eine Dreifachturnhalle errichten, so, wie wir es in Aadorf gemacht haben. Unser Ziel wird sein, unter der Marke von 10 Millionen bleiben zu können.» Nach der Zustimmung zum Planungskredit werde man genauere Zahlen liefern können. Biscioni war mit Schulpräsidentin Susanna Koller Brunner, Gemeindepräsident Hans Mäder, Gemeinderat Alexander Kredt und Schulbehördenmitglied Beat Müller am Mittwochabend dafür zuständig, den 60 Personen das ganze Projekt noch einmal näher zu erläutern. Da über das Vorhaben schon mehrmals informiert wurde – zuletzt mit der Zustellung der Botschaft für die Abstimmung –, hielten sich insbesondere die kritischen Voten im Rahmen. Fragen und Anregungen zum Flachdach, der allgemeinen Parkplatzsituation, dem Fahrradunterstand, dem Office, den Zufahrtswegen und einigem mehr wurden, so weit möglich, beantwortet und aufgenommen.

Prognosen sind schwierig. Anhand des Ablaufes am Informationsabend kann aber davon ausgegangen werden, dass der Planungskredit genehmigt wird. Denn Stimmung dagegen wurde nicht gemacht. Susanne Koller Brunner betonte, dass man am 21. Mai erst über den Planungskredit von 380000 Franken abstimme. Danach könne man detailliertere Aussagen machen. «Wenn wir von 10 bis 12 Millionen ausgehen, werden wir nicht um eine Steuerfusserhöhung von etwa acht Prozent herumkommen. Die jährlich wiederkommenden Aufwendungen veranschlagen wir auf rund 650000 Franken.» Susanna Koller Brunner bekräftigte, dass das Eigenkapital im Budget 2017 mit 3,8 Millionen Franken hoch sei. (che)