NEUBAU: Arbeiten an der Fassade vor dem Abschluss

Rund 14 Monate nach der Grundsteinlegung ist das Uzwiler Gemeindehaus aussen fast fertig. Laufe auf der Baustelle weiterhin alles rund, liege gar ein früherer Bezugstermin als Frühjahr 2018 drin, meldet die Gemeinde.

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Bald kann das Gerüst abgebaut werden. (Bild: Urs Bänziger)

Bald kann das Gerüst abgebaut werden. (Bild: Urs Bänziger)

Am neuen Uzwiler Gemeindehaus werden zurzeit die letzten Arbeiten an der Fassade ausgeführt. Wenn die Vorverglasungen montiert seien, könne das Gerüst abgebaut werden, informiert die Gemeinderatskanzlei. Dann sehe das Haus von aussen fast fertig aus. Das rund 14 Monate nach der Grundsteinlegung.

Anders sieht es im Innern des Neubaus aus. Dort laufen die Bauarbeiten weiter auf Hochtouren. Wie die Gemeinde berichtet, wird dies auch noch eine Weile so bleiben. Inzwischen sind die Unterlagsböden eingebaut und die Kanäle für die kontrollierte Belüftung montiert. Elektrische und sanitäre Installationen sind im Entstehen. In den oberen Stockwerken sind die künftigen Räume erkennbar. Sie entstehen aus Gips-Leichtbauwänden, damit sich die Raumaufteilungen in der langen Lebensdauer des Gebäudes flexibel an sich wandelnde Nutzungsbedürfnisse anpassen können. Bis Ende Jahr stehen die Innenwände im ganzen Haus. Dann geht es mit Verputz- und Innenausbau-Arbeiten weiter. Fertig sind die Spenglerarbeiten am Dach, die Montage der Photovoltaikanlage auf den beiden Dachflächen ist im Gang.

Die Fassade ist hinterlüftet. Heisst: Zwischen Isolation und vorgehängten Putzträgerplatten zirkuliert Luft. Damit die Fassade lange Freude mache, bemerkt dazu die Gemeinde. Und nicht wie bei direkt verputzten Aussenisolationen nach wenigen Jahren das Gebäude schon neu gestrichen werden müsse. Unter dem Verputz verstecke sich die dicke Hülle des Hauses. 22 Zentimeter Steinwolle würden deutlich mehr isolieren, als für den Minergiestandard erforderlich wäre. Eine gut isolierte Hülle sei der Schlüssel zu einem tiefen Energieverbrauch. Rund um das Gebäude geht es im Frühling weiter. Dann werden die Beläge angebracht, der Vorplatz entsteht und die Klappschotte für die Hochwasser-Sicherheit werden eingebaut.

Zeitlich laufe es auf der Baustelle rund. Die Arbeiten würden genau im Zeitplan liegen, informiert die Gemeinde weiter. Die beauftragten Unternehmen würden gute und zeitgerechte Arbeit leisten. Damit sei auch der Bezug im Frühjahr 2018 gesichert. Laufe weiterhin alles rund, liege gar ein leichter zeitlicher Vorsprung im Bereich des Möglichen.

Inzwischen sind gut 90 Prozent des Auftragsvolumens für das Gemeindehaus vergeben. Die Endkostenprognose verspreche eine Punktlandung, stellt die Gemeinde in Aussicht. (red.)