NEU IM PARLAMENT

Der Maugwiler Daniel Gerber (GLP) kandidierte im Wahlkreis Bronschhofen auf einer gemeinsamen Liste mit der FDP. Nach der Wahl von Daniel Meili in den Stadtrat rückte Gerber ins Stadtparlament nach, wo er in der Geschäftsprüfungskommission Einsitz nimmt.

Drucken
Teilen

Der Maugwiler Daniel Gerber (GLP) kandidierte im Wahlkreis Bronschhofen auf einer gemeinsamen Liste mit der FDP. Nach der Wahl von Daniel Meili in den Stadtrat rückte Gerber ins Stadtparlament nach, wo er in der Geschäftsprüfungskommission Einsitz nimmt. Dieselbe Funktion bekleidete er zuvor in der Gemeinde Bronschhofen.

Was ist Ihre Motivation zur Teilnahme an der Wiler Politik?

Politik interessiert mich seit meiner Jugend. Ich fühle mich dort zu Hause, wo ich auch einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten kann und freue mich, wenn ich im Parlament mein Fachwissen einbringen kann, bin aber auch davon überzeugt, dass ich viel von anderen lernen kann – das motiviert.

Welches aktuelle Geschäft beziehungsweise Thema interessiert Sie derzeit am meisten?

Ich bin eine Person, die an sehr vielen Themen interessiert ist, und so ist es für mich nur logisch, dass ich keine Rangliste von Themen erstellen kann. Vor uns liegen einige sehr grosse Aufgaben, zu deren Lösung ich gerne einen Betrag leisten möchte. Ich denke hier an die Finanzierung des Sportparks Bergholz, das Engagement bei der Biorender AG, die Schulraumentwicklung mit der Thematik Mädchensekundarschule, die Verbesserung der Verkehrssituation und eine zeitgemässe Stadtentwicklung, so dass wir auch für Firmen ein attraktiver Standort sind.

Wenn die Stadt Wil eine Zuwendung von zehn Millionen Franken erhalten würde und Sie dessen Verwendung bestimmen müssten, wie würden Sie das Geld einsetzen?

Diesen Betrag würde ich für die Lancierung eines Projektes zur integrativen Stadtentwicklung einsetzen. Die unterschiedlichsten Akteure der städtischen Lebensgemeinschaft sollten an einem Stadtentwicklungsprozess teilnehmen können, in welchem in den drei Nachhaltigkeitsbereichen «Gesellschaftliche Solidarität», «wirtschaftliche Leistungsfähigkeit» und «ökologische Verantwortung» gemeinsam die Prioritäten für die Zukunft gesetzt werden. Das Geld dürfte dann auch für die Umsetzung erster, wichtiger Massnahmen reichen. (sme.)

Die Wiler Zeitung befragt in einer losen Serie sämtliche neuen Stadtparlamentarier.

Aktuelle Nachrichten