Negative Voten blieben gänzlich aus

Drucken
Teilen

Fussball Trotz des vor einem Jahr angekündigten Richtungswechsels und trotz des sportlichen Abstiegs der ersten Mannschaft sowie der aktuell unbe-friedigenden Ergebnisse des Fanionteams in der laufenden Meisterschaft verlief die Hauptversammlung des FC Sirnach in Minne.

Einige Gründe sind dafür massgebend. Erstens vermeldete der FC Sirnach einen Gewinn in der Jahresabrechnung. Dann war aber auch die Sitzungsführung des Präsidenten optimal. Ob die Anwesenheit des Gemeindepräsidenten Kurt Baumann einige immer noch unzufriedene Mitglieder daran gehindert hat, kritische Voten anzubringen, bleibt an dieser Stelle unbeantwortet.

Vereinspräsident Peter Sommer zeigte sich jedenfalls hocherfreut über die Anwesenheit Baumanns und meinte, dass der erste Besuch des Gemeindepräsidenten an einer FC-Hauptversammlung der Beweis sei, dass auch die Gemeinde Sirnach ihren Beitrag zu einem «Miteinande» leisten wolle.

Baumann bestätigte dies und sagte, dass es ihm Freude bereitet habe, dass der FC Sirnach einen Erneuerungsprozess anstrebe. Ihm sei bewusst, wie wichtig der Fussballclub bezüglich Integration der Jugend sei. «Für den Gemeinderat ein guter Grund, den Vereinsvorstand zur nächsten Sitzung einzuladen und abzuklären, wo noch Handlungsbedarf im gemeinsamen Tun besteht.

Im Vorstand gab es drei Rücktritte: Ivan Durante, Costa Ipsoryaris und Emanuela Panico. Guiseppe Pelaia wechselt das Ressort. Neu gewählt wurden Monika Cantilla (Aktuarin) und Marco Buri als Spiko und J+S-Verantwortlicher. Verblieben sind Peter Sommer (Präsident), Ivo Nater und Rehan Osmani. Das ergibt vier vakante Posten innerhalb des Vorstands, welche gemäss Peter Sommer bis spätestens in einem Jahr besetzt sein sollen. (uno)