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NECKERTAL: Weiteres Wachstum im Kerngeschäft

Die kleinste Raiffeisenbank im Toggenburg ist auf Kurs, wie Verwaltungsratspräsident Kurt Knaus und Bankleiter Christian Okle an der Generalversammlung aufzeigten.

«Erneut konnten wir ein gutes Jahresergebnis erzielen», so steht es in der Einladung zur Generalversammlung der Raiffeisenbank Neckertal. Davon konnten Verwaltungsratspräsident (VR) Kurt Knaus und Christian Okle, Vorsitzender der Bankleitung (BL), an der Generalversammlung auch die Mitglieder in der Mehrzweckhalle St. Peterzell überzeugen. Bei den Abstimmungen gab es weder Nein-Stimmen noch Enthaltungen. Kurt Knaus ging zuerst auf die Wirtschaftslage im Berichtsjahr ein, das mit der Wahl von Donald Trump, den vielen Eskalationen auf der Welt und der restriktiven Geldpolitik der USA nicht besonders gut begonnen habe. Ein sehr gutes Jahr hingegen sei den Aktien beschert worden, die sich nur nach oben bewegt hätten. Positiv habe sich auch die Abschwächung des Frankens gegenüber dem Euro ausgewirkt. An der Zinsfront werde sich trotz drei moderaten Zinserhöhungen der US-Notenbank nicht viel ändern. Zum Thema Pierin Vincenz und die unlauteren Machenschaften in der obersten Etage von Raiffeisen Schweiz betonte Kurt Knaus: Auch wenn der Rücktritt des VR-Präsidenten zu einer Beruhigung beigetragen habe, seien dennoch Vertrauensverlust und Reputationsschaden die Folge.

Neue Bancomaten als Ersatz der Geschäftsstellen

Von einer Umwandlung der über 250 genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken in Aktiengesellschaften will Knaus gar nichts wissen, da sich dadurch die Unternehmenskultur stark verändern würde. Eine markante Veränderung habe sich im Neckertal durch die Schliessung der Geschäftsstellen Brunnadern und Hemberg ergeben, dies als Folge des Rückgangs der Bankgeschäfte am Schalter. Als Ersatz seien neue Bankomaten vorgesehen, an denen Ein- und Auszahlungen getätigt werden könnten.

Die von Bankleiter Christian Okle präsentierten Zahlen zeigten, dass die Raiffeisenbank Neckertal bei der Kundschaft Vertrauen geniesst. Mit knapp 289 Millionen Franken legte die Bilanzsumme um gut 5,8 Millionen oder 2,1 Prozent zu. Wichtigste Ertragsquelle bildet nach wie vor das Zinsgeschäft, mit netto knapp 3,5 Millionen, dies trotz eines Rückgangs um 0,9 Prozent. Mit einem Wachstum von 3,1 Prozent auf 233,9 Millionen konnte die Bank ihre starke Position im Hypothekargeschäft behaupten. Mit den um 2,5 Prozent auf 254,7 Millionen gestiegenen Kundeneinlagen konnte der Zuwachs an Ausleihungen gedeckt werden. Der Jahresgewinn stieg um 1,8 Prozent auf 506 364 Franken. Davon gehen 464 799 Franken an die gesetzliche Gewinnreserve. Das Genossenschaftskapital wird mit 6 Prozent verzinst, was 41 565 Franken ausmacht. (pjm).

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