NECKERTAL: Vernetzung soll Gastronomen die Zukunft sichern

Der Tourismus im Neckertal soll gestärkt werden. Dies kann jedoch nur erreicht werden, wenn alle enger zusammenarbeiten. Aus dieser Überzeugung heraus ruft der Vorstand von Neckertal Tourismus den Treff 7 ins Leben. Die ungezwungenen Anlässe sollen öffentlich sein und immer am siebten des Monats stattfinden.

Urs M. Hemm
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Arbeitsgruppe Unterkunft und Gastro (von links): Maria Raschle, Claudia Kutzelmann, Maya Grubenmann und Stefani Basci. (Bild: Urs M. Hemm)

Arbeitsgruppe Unterkunft und Gastro (von links): Maria Raschle, Claudia Kutzelmann, Maya Grubenmann und Stefani Basci. (Bild: Urs M. Hemm)

NECKERTAL. Sich gegenseitig fürs Vorwärtsgehen motivieren und gemeinsam wachsen. Dieser Grundsatz steht hinter der Idee des Treff 7, einer ungezwungenen Informations- und Begegnungsplattform, die von der Arbeitsgruppe Unterkunft und Gastro von Neckertal Tourismus ins Leben gerufen wurde – dies auf Anregung der beteiligten Leistungsträger. «Eine Umfrage hat gezeigt, dass sich die Betreiber von Gasthöfen, B&Bs, Campingplätzen und Anbieter von Ferienwohnungen eine bessere Vernetzung im Neckertal und Hemberg wünschen», sagt Maria Raschle, Mitglied der Arbeitsgruppe und Betreiberin des Gast- und Ferienhauses Frohheim, Bächli. Ebenfalls Mitglieder der Arbeitsgruppe Unterkunft und Gastro sind: Stefanie Basci vom City Keller, Claudia Kutzelmann vom B&B Casa Claudia und Maya Grubenmann vom Landgasthof Rössli, alle St. Peterzell, sowie Nicole Raschle, Ferienchalet Traumfleck in Mogelsberg.

Ungezwungener Austausch

Der Treff 7 soll monatlich, jeweils am siebten, durchgeführt werden. «Idealerweise soll dieser Impuls-Apéro immer an einem anderen Ort stattfinden, damit die Leistungsträger Einblick in die Betriebe der anderen Gastgeber bekommen», sagt Maya Grubenmann. Einerseits verspricht sich die Arbeitsgruppe davon, dass Anbieter Gemeinsamkeiten entdecken, die sie nutzen können. Andererseits sollen aber auch die Eigenheiten der unterschiedlichen Leistungsträger hervorgehoben werden. Da der Anlass immer am siebten des Monats stattfindet, trifft es jeweils zwangsläufig einen anderen Wochentag. Auch die Uhrzeit könne variieren.

Am Treff 7 werde bewusst auf Referate oder Vorträge verzichtet, sagt Maria Raschle. «Wir möchten, dass der Impuls-Apéro so ungezwungen wie möglich ist, damit die Gäste ins Gespräch kommen und sich austauschen», sagt sie. Wichtig sei ihr auch, dass diese Veranstaltungen öffentlich sind. «Oft stellen wir fest, dass die Neckertaler selbst nicht genau wissen, was es alles in ihrem Tal an verschiedenen Unterkünften und gastronomischen Angeboten gibt.» Daher sollen am Treff 7 nicht nur Ideen unter den Leistungsträgern ausgetauscht, es sollen auch Anregungen von Gästen entgegengenommen werden. «Wir wollen, dass wir alle miteinander und nicht gegeneinander arbeiten, ansonsten hat das Neckertal auf dem stark umkämpften Tourismusmarkt keine Chance», ist Maya Grubenmann überzeugt. Daher werde als Fernziel auch das Schnüren bestehender Angebote zu Paketen avisiert.

Neckertal von A bis Z

Anlässlich eines Zukunftsworkshops, der im vergangenen Oktober durchgeführt worden war, habe sich auch ein weiteres Bedürfnis gezeigt, sagt Maria Raschle. «Wir wollen ein <Neckertal A bis Z> zusammenstellen, wo alle relevanten Informationen, Fakten, Telefonnummern von A wie Arzt bis Z wie Zugverbindungen erfasst sind.» Dieses soll im Internet, eventuell auch in gedruckter Form als Broschüre veröffentlicht werden.

Der erste offizielle Treff 7 findet am Samstag, 7. Mai, 9.30 bis 11 Uhr im «Rössli», Bächli statt.

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