NAMEN & NOTIZEN zur Abstiegs-Diskussion im Eishockey und der Frage, ob es sich im Kanton Thurgau oder St. Gallen besser lebt.

Beim EHC Uzwil ist man äusserst bemüht, das Wort Abstieg nicht in den Mund zu nehmen. «Reden oder schreiben wir doch lieber vom Ligaerhalt oder vom Sicherstellen der Ligazugehörigkeit», wünscht Massimo Diem, der Sportchef der ersten Mannschaft.

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Beim EHC Uzwil ist man äusserst bemüht, das Wort Abstieg nicht in den Mund zu nehmen. «Reden oder schreiben wir doch lieber vom Ligaerhalt oder vom Sicherstellen der Ligazugehörigkeit», wünscht Massimo Diem, der Sportchef der ersten Mannschaft. Ganz anders verhält sich diesbezüglich Roger Nater, der Trainer des SC Herisau. «Ich rede vor meiner Mannschaft schon seit einigen Wochen vom möglichen Abstieg.» Sein Rezept geht im Moment besser auf. Zwar hat der SC Herisau am Mittwoch verloren, vorher aber vier Spiele in Serie gewonnen. Heute abend spielen der SC Herisau und der EHC Uzwil gegeneinander.

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Man hat es schon überall gesehen: Die Powerpoint-Präsentation. An Vereins- und Parteiversammlungen wird dieses elektronische Hilfsmittel eingesetzt – vorausgesetzt Computer und Beamer funktionieren. Item. Interessant ist vielmehr, wie die präsentierende Person auf der Leinwand Interessantes unterstreicht oder zu unterstreichen versucht: mit einem Laserpointer, mit einem langen Stab oder auch mal von Hand. Man dachte, man hat diesbezüglich schon alles gesehen. Hat man nicht. Kurt Raschle geht da andere Wege. Der Energieberater, der die Dorfkorporation Lütisburg bei der Realisierung des Wärmeverbundes berät, nimmt einen Doppelmeter zur Hand. Hat man je etwas Praktischeres gesehen?

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Gerade in unserer Region ist es immer wieder eine heissdiskutierte Frage: In welchem Kanton lebt es sich besser? St. Gallen oder Thurgau? Nimmt man die Statistik der Nettoverschuldung pro Kopf zur Hand, dann ist der Fall klar: Jeder Thurgauer Bürger besitzt laut aktuellsten Zahlen ein Vermögen von 320 Franken, jeder St. Galler ist hingegen mit rund 1200 Franken verschuldet. SVP-Kantonsrat David Zimmermann aus Braunau sagt: «Der Kanton Thurgau hat die Hausaufgaben besser gemacht. Das sieht man auch an den Demonstrationen der St. Galler Bevölkerung. St. Gallen hat hingegen noch Nachholbedarf.» Christoph Häne ist Präsident von Regio Wil, hat mit beiden Kantonen zu tun und sagt: «Im Thurgau scheint mir alles etwas unkomplizierter und direkter zu sein. Das hat aber auch mit der Grösse des Kantons zu tun.»

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69 Tonnen Material musste die Abwasserreinigungsanlage Oberglatt im Jahr 2012 entsorgen. Dieses blieb im Feinrechen der Anlage hängen. Grundsätzlich werde alles angeschwemmt, was auch eine Toilette hinunter- gehe. Und da seien die Leute kreativ, sagt Betriebsleiter Walter Hörler: Neben Präservativen, Spaghetti und Ohrenstäbchen hat auch schon ein Gebiss den Weg durch die Rohre gefunden und sich dann im Rechen festgebissen. Letzteres ist dem Besitzer aber wohl eher unfreiwillig entkommen. (red.)

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