NAMEN & NOTIZEN Worüber sich Peter Spuhler amüsiert, welche Geheimnisse Lucas Keel hat und was Guido Grütter beobachtet.

Wie prominent muss man sein, um auch in Wil mühelos erkannt zu werden? Diese Frage dürfte sich der Thurgauer Unternehmer und ehemalige SVP-Nationalrat Peter Spuhler am Donnerstagabend gefragt haben.

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Wie prominent muss man sein, um auch in Wil mühelos erkannt zu werden? Diese Frage dürfte sich der Thurgauer Unternehmer und ehemalige SVP-Nationalrat Peter Spuhler am Donnerstagabend gefragt haben. Als er zur Taufe des ersten von ihm gelieferten neuen Triebwagens der Frauenfeld–Wil-Bahn nach Wil kam, sagte eine junge Hostess frei von der Leber weg: «Oh, Sie haben noch kein Namensschild. Wie heissen Sie mit Nachnamen»? Peter Spuhler blieb gelassen. «Spuhler.»

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An der Hauptversammlung des Curling Clubs Uzwil stand zweimal auch John Ness im Mittelpunkt. Einmal sorgte er mit seinem Laptop für einen ungewollten Unterbruch, den aber Präsident Marco Ruch mit der Frage «Soll ich jetzt ein Liedchen singen oder einen Witz erzählen?» überbrückte. Auf die Frage, ob Ness künftig nicht via Internet die Anmeldungen fürs Clubturnier aufschalten könne, antwortete dieser schlagfertig: «Ich kann auch diejenigen aufschalten, die sich noch nicht angemeldet haben.»

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Der Gedankenaustausch des Uzwiler Gemeinderates mit der Bevölkerung von Algetshausen war geprägt durch faire sowie auf konstruktiver Basis geführte Gespräche. Dass auch Platz für Humor bleibt, bewies Gemeindepräsident Lucas Keel. In der Vorbereitung hatte er etliche Themen herausgesucht, die das viertgrösste Dorf in der Gemeinde Uzwil bewegten. Am Ende der Veranstaltung erklärte er schmunzelnd, dass einzelne Themen unerwähnt blieben und somit aus seiner Sicht wohl nicht mehr von Bedeutung seien. Der Gemeindepräsident wollte aber den zahlreich anwesenden Einwohnern partout nicht verraten, um welche Angelegenheiten es sich handelt.

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Gefährliche Maschinen zu führen, will gelernt sein. So bereitete sich Pascal Schwarz, CEO der Galledia AG, rechtzeitig auf den Spatenstich zum Erweiterungsbau bei der Druckerei Flawil vor. Das Führen eines Baggers kann allerdings nicht überall erlernt werden. Schwarz hatte keine Mühe gescheut und war extra ins deutsche Ravensburg – ins Spieleland – gereist. Das Fazit des CEO nach dem präzise ausgeführten Spaten-, pardon Baggerstichs: «Super Sache, die Hebel sind an der gleichen Stelle wie bei meinem Übungsbagger im Spieleland.»

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Dass die neue Regio-Wil-App nicht nur etwas für die Jugend ist, sondern auch die ältere Generation damit umgehen kann, vermittelte der Gemeindeammann von Münchwilen, Guido Grütter, anhand einer Beobachtung. Jedesmal, wenn er das Altersheim betrete, treffe er Damen und Herren an, die sich vor der beim Eingang angebrachten Touch-Screen-Tafel versammeln und News online abrufen. «Und sie haben Spass daran.» (red)