NAMEN & NOTIZEN Weshalb man Geld nicht zum Fenster hinauswerfen sollte und Ökologie ans eigene Portemonnaie gehen kann.

Das Wiler Stadtparlament debattierte an seiner jüngsten Sitzung unter anderem über einen städtischen Fonds für Energiespar- und Förderbeiträge. Marianne Mettler zeigte sich erfreut, dass die von der SP bereits vor sechs Jahren erwähnte Idee nun eine breite Unterstützung erfährt.

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Das Wiler Stadtparlament debattierte an seiner jüngsten Sitzung unter anderem über einen städtischen Fonds für Energiespar- und Förderbeiträge. Marianne Mettler zeigte sich erfreut, dass die von der SP bereits vor sechs Jahren erwähnte Idee nun eine breite Unterstützung erfährt. Es sollen verschiedene energiebewusste Projekte und Massnahmen gefördert werden. Dazu gehört auch die energetische Sanierung von Gebäudehüllen. «Wir wollen nicht das Geld aus dem Fenster werfen, sondern die Fenster dichter machen.»

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Der Oberuzwiler CVP-Kantonsrat Ernst Dobler hat eine klare Haltung, wenn es um die konsequente Umsetzung von Ökologie im Strassenverkehr und im Verkehr allgemein geht. «Streng genommen ist der öV, wenn es um Busse geht, auch strassengebunden», sagt er. Und zieht daraus den Schluss: «Wer sich bezüglich Verkehr konsequent ökologisch verhalten möchte, der hört auf mit dem Pendeln und sucht sich einen Arbeitsplatz an seinem Wohnort, auch wenn er dort vielleicht etwas weniger verdient.»

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Voltige Lütisburg nimmt an diesem Wochenende an der dreiteiligen Turnierserie «Trophy Süd» teil. Der erste Wettkampf dieses Jahres für die Toggenburgerinnen findet in Offenburg im Rahmen der Baden Classics statt. In den vergangenen Jahren nahm Lütisburg immer relativ unvorbereitet teil. In Anbetracht dessen, dass jeweils keine Personalmutationen im Team zu verzeichnen waren, boten die Voltis einfach ihre alte Kür vom Vorjahr dar, und dies reichte jeweils trotzdem für den Gesamtsieg. Kurt Bischofberger, der mit den Pferden bereits gestern abgereist ist, warnt in diesem Jahr vor zu hohen Erwartungen. «Wir haben drei neue Leute im Team. Da wir mit dem Training der neuen Kür noch nicht so weit fortgeschritten sind, müssen wir mit unseren Neulingen nochmals zuerst die alte Kür lernen.»

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Ab nächster Woche wird in Münchwilen wieder Brot vom Bäcker verkauft. Der Bio-Beck Lehmann kommt mit seinem Verkaufswagen zweimal pro Woche auf den Parkplatz hinter dem Bezirksgericht. Darauf angesprochen, lacht Münchwilens Gemeindeammann Guido Grütter und meint: «Das Thema Bäckerei ist einfach ein Dauerbrenner bei uns.» Ein immer wiederkehrendes Thema also. Bleibt zu hoffen, dass die aktuelle Lösung eine dauerhafte wird und die Beck-Frage für eine Weile ruhen darf.

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Gestern flatterte die Flawiler Fasnachtszeitung «Chratzbörschte» in die Briefkästen. Es sei nicht einfach gewesen, diese zu verfassen, sagte ein Mitglied der «Chratzbörschte»-Redaktion. Einerseits, weil die Fasnacht dieses Jahr so früh datiert ist und deshalb bereits vor Weihnachten mit den Arbeiten an der «Chratzbörschte» hatte begonnen werden müssen. Anderseits, weil die Flawiler sich mit Narreteien eher zurückhielten im vergangenen Jahr. «Wir brauchten diesmal alle zehn Finger, um Themen daraus zu saugen», sagte der besagte Redaktor. Am Donnerstag findet in Flawil dann die traditionelle Chratzbörschteverleihung statt. (red.)