NAMEN & NOTIZEN Wer mit mehr als 100 Prozent aller Stimmen gewählt wurde und was ein kreativ-partizipativer Spielplatz ist.

An der Gemeindeversammlung von Wilen schien sich Unmögliches zuzutragen. Bei den Wahlen in die Schulbehörde erhielt Roland Hofer 144 Stimmen, obwohl bei Versammlungsbeginn lediglich 143 anwesende Stimmbürger vermeldet worden waren.

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An der Gemeindeversammlung von Wilen schien sich Unmögliches zuzutragen. Bei den Wahlen in die Schulbehörde erhielt Roland Hofer 144 Stimmen, obwohl bei Versammlungsbeginn lediglich 143 anwesende Stimmbürger vermeldet worden waren. Des Rätsels Lösung war schnell gefunden: Im Verlaufe der Versammlung waren drei Personen dazugekommen, womit dann doch alles seine Richtigkeit hatte.

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An ebendieser Versammlung wurde auch Radrennfahrer Stefan Küng geehrt. Er machte im vergangenen Jahr mehrfach auf sich aufmerksam, zum Beispiel mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der Einzelverfolgung über 4000 Meter in Minsk. Im Interview mit Gemeindeammann Kurt Enderli plauderte Küng aus dem Nähkästchen: «Stressig war es an den Sixdays in Zürich. Da musste ich parallel noch eine grosse Arbeit für die Schule schreiben. Aber auch das hat dank einer Nachtschicht geklappt.» Nun nimmt der Wilener die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro ins Visier.

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In der Woche 15 wird Voltige Lütisburg im Trainingslager in Chevenez weilen. Dort, wo die Toggenburgerinnen ihren ersten Schweizer-Meister-Titel gewonnen haben. Am Samstag und Sonntag treten sie an der Offa auf. Voltige Lütisburg ist auch an die Sportlergala am Freitag, 12. April, an der Offa eingeladen. Für diese hat sich die Trainerin Monika Winkler-Bischofberger jedoch abgemeldet. «Die Einladung gilt lediglich für drei Teammitglieder. Weltmeister wurden wir aber mit sieben Personen. Ich kann doch nicht das halbe Team zu Hause lassen und mit den anderen in St. Gallen feiern. Darum verzichten wir lieber auf eine Teilnahme an der Sportlergala und trainieren in Chevenez einen halben Tag länger.»

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Die Welt ist kompliziert genug. Da kommt ein neuer Spielplatz gerade recht, wo sich Kinder austoben können. Doch – oh Schreck – lauert auch hier Kompliziertes auf dem Kletterturm. Bei einem Zuzwiler Schulhaus soll ein «kreativ-partizipativer Spielplatz» entstehen. Dieser wurde an der Vorversammlung in Züberwangen vorgestellt. Eine gute Woche später beweist Schulratspräsident Clemens Meisterhans, dass es auch einfacher geht: «Wir haben ihn in Mitmach-Spielplatz umgetauft», sagt er an der Bürgerversammlung. Kreativ sind Kinder ohnehin, und mitmachen und partizipieren bedeutet dasselbe. (red.)

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