NAMEN & NOTIZEN Von der Bonität Zyperns, gewichtigen Worten und Wiler Quartieren.

Die Sparpakete, die der Kanton St. Gallen schnürt – bereits ist ein drittes unterwegs –, belasten die Gemeinden finanziell schwer. Der Kanton hat zugesichert, dass die Gemeinden diesmal verschont bleiben sollen.

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Die Sparpakete, die der Kanton St. Gallen schnürt – bereits ist ein drittes unterwegs –, belasten die Gemeinden finanziell schwer. Der Kanton hat zugesichert, dass die Gemeinden diesmal verschont bleiben sollen. Nicht überall werden diese Versprechen mittlerweile ernst genommen, wie die Aussage des Jonschwiler Gemeindepräsidenten Stefan Frei erhellt: «Den Wert solcher Zusicherungen kann man etwa so einstufen wie die Bonität Zyperns.»

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Vor einer Woche wurde an dieser Stelle vermeldet, dass Voltige Lütisburg darauf verzichtet, an der Sportlergala der IG St. Galler Sportvereine teilzunehmen. Die Einladung galt lediglich für drei Personen, das Weltmeisterteam jedoch umfasst sieben Aktive. Dieser Missstand kam auch Regierungsrat Stefan Kölliker zu Ohren und er zeigte keine Freude an diesem Vorgehen. Aus diesem Grund setzte er sich persönlich für die Voltis aus dem Toggenburg ein und dank seinen gewichtigen Worten werden in einer Woche nicht nur drei oder sieben Personen der Voltigegruppe Lütisburg in St. Gallen sein, sondern zwölf. «Auch die Trainer und Helfer haben ihren Anteil am Erfolg unserer Truppe, und die sollen es sich auch einmal gutgehen lassen», erklärte Präsident Kurt Bischofberger das Grossaufgebot.

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Die Kunstausstellung zum Jubiläum 30 Jahre Quartierverein Wil West kann sich sehen lassen. Das zeigte auch der grosse Publikumsaufmarsch an der Vernissage der vier Künstlerinnen. Ein Kinderchor mit Mädchen aus dem Alleeschulhaus nutzte sogar die Gelegenheit, das Wiler Lied umzuschreiben. «S' Weschtquartier isch s bescht in Wil», sangen sie unter anderem in ihrer neuen Liedinterpretation. Das freute selbstverständlich auch den Vereinspräsidenten Guido Bünzli. «Wir vom Westquartier müssen uns jetzt nicht mehr verstecken», sagte er freudig und stolz. Früher sei das noch anders gewesen.

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An der Versammlung in Gähwil war die Weihnachtsbeleuchtung ein Thema. Ein Anwesender schlug vor, den Christbaum bei der Kirche zu schmücken. Dafür ist allerdings eine Hebebühne nötig. Und eine solche habe man nicht zur Hand. «Dann müssen wir eine Feuerwehrübung organisieren», schlug selbiger vor. Wieso nicht? Besser, wenn die Feuerwehr beim Schmücken hilft als beim Löschen.

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Josef Kaiser ist wohl der verrückteste Ferrari-Fan der Welt. In seiner Garage stehen drei Ferraris und seine Wohnräume erstrahlen alle in roter Farbe. Nun soll der Aussenbereich von seinem Haus in Oberbüren den Ferrari-Stil bekommen. Unlängst rollte er vor der Haustüre einen roten Teppich aus. «Seither fahre ich mit meinem Ferrari ganz nah an den Teppichrand», sagt Ferrari-Joe. (red.)