NAMEN & NOTIZEN Über das klingelnde Handy bei der Operette Sirnach und einen Fussballfan, der keine Saisonkarte bekommt.

Der neue Präsident der Wiler Ortsbürger, Norbert Hodel, ist ein grosser Fussballfan. Nebst der Sympathie für den FC Wil schlägt sein Herz auch für den FC Bayern München. Regelmässig sei er auch dort im Stadion anzutreffen, sagt er. Eine Saisonkarte für die Allianz-Arena besitze er aber nicht.

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Der neue Präsident der Wiler Ortsbürger, Norbert Hodel, ist ein grosser Fussballfan. Nebst der Sympathie für den FC Wil schlägt sein Herz auch für den FC Bayern München. Regelmässig sei er auch dort im Stadion anzutreffen, sagt er. Eine Saisonkarte für die Allianz-Arena besitze er aber nicht. Die Nachfrage danach sei viel zu gross, die Warteliste viel zu lang, um eine solche überhaupt erwerben zu können. Hodel: «Meine Berechnungen haben ergeben, dass ich etwa im Jahr 2055 eine Saisonkarte kaufen kann.»

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Christoph Widmer ist verantwortlich dafür, dass in Kirchberg die Langlaufloipen gespurt sind. Eigentlich hatte er für vergangenen Samstag vorgesehen, die Strecke für diesen Winter abzustecken und nötige bauliche Veränderungen vorzunehmen. Doch dann kam der Schnee – anstelle von Vorbereiten war direkt Spuren angesagt. «Jetzt müssen wir das halt nachholen. Das können wir aber erst, wenn kein Schnee mehr liegt. Also hoffentlich erst in einem Jahr», sagt er.

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Voller Freude begrüsste Philipp Müggler, Präsident der Operette Sirnach, die Premierengäste zu «Viktoria und ihr Husar». Etwas nervös, verlor er nach wenigen Sätzen den Faden, reagierte aber gelassen: «Ich beginne nochmals.» Das Publikum applaudierte. Kaum war das Schon-einmal-Gesagte nochmals erzählt, klingelte es. Es war das Handy in der Hosentasche von Philipp Müggler. Ausgerechnet! Sich verrenkend, nahm er es hervor, schaltete es aus und sagte in ruhigem Ton: «Das ist die ideale Gelegenheit: Bitte schalten Sie Ihr Handy aus.»

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Über Zahlen spricht man bekanntlich nicht gerne. Auch Ruedi Mani vom Herberg-Markt in Zuzwil, der mit seinem Engagement dafür sorgte, dass die Zuschauer das 1.-Liga-Meisterschaftsspiel zwischen dem EHC Uzwil und dem HC Chiasso gratis sehen dürfen, wollte nicht bekanntgeben, wie viel ihn diese Aktion kostet. Auf die Frage, ob der EHC Uzwil mit dem Betrag die Schiedsrichter bezahlen könne, konnte er als Aufbietender der Spielleiter glaubhaft versichern, dass dies auf jeden Fall so sei. Jetzt darf man nur noch darauf gespannt sein, woher der Unparteiische und seine beiden Assistenten kommen. Wenn sie beispielsweise aus dem Tessin anreisen müssen, ergibt das nämlich eine ansehnliche Summe Kilometer-Spesen.

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Oberuzwils Ortsmuseum hat mehr Platz. Kann es doch die Räume beanspruchen, in dem vorher die Zweigstelle des Kantonalen Konkursamtes angesiedelt war. Grund genug für dessen Leiter Urs Ghirlanda, Oberuzwils Gemeindepräsident Cornel Egger bei der Wiedereröffnung des Ortsmuseums den Schlüssel zu überreichen. «Hend er mit em Museum Sörgeli, denn holed nöd de Mörgeli», gab Ghirlanda den Museumsverantwortlichen einen weisen Ratschlag. Und rief damit die Querelen rund um die Freistellung des Nationalrats und ehemaligen Leiters des medizinhistorischen Instituts der Universität Zürich in Erinnerung. (red.)

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