NAMEN & NOTIZEN Maurer und eine Muppet-Show

Ueli Maurer weilte in Oberbüren. Am Rande der Veranstaltung war der Bundespräsident ein beliebtes Fotosujet, stand ohne grosses Getue bereit, sich mit jeder und jedem ablichten zu lassen. Das liess sich Oberbürens Ratschreiber Guido Staub – seit heute im Ruhestand – nicht nehmen.

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Ueli Maurer weilte in Oberbüren. Am Rande der Veranstaltung war der Bundespräsident ein beliebtes Fotosujet, stand ohne grosses Getue bereit, sich mit jeder und jedem ablichten zu lassen. Das liess sich Oberbürens Ratschreiber Guido Staub – seit heute im Ruhestand – nicht nehmen. Und sogar seine Frau Maria, die sich sonst stets im Hintergrund bewegte, gesellte sich sofort zu Ueli Maurer und ihrem Gatten. Staubs späterer Kommentar zum Bild: «Nicht jeder Gemeindeschreiber wird von einem Bundespräsidenten persönlich verabschiedet.»

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Der sanierte Glockenstuhl der Kirche Feld in Flawil wird dieser Tage wieder montiert. Manch ein Passant wünscht sich deshalb, schnell in den temporären Lift neben dem Turm zu steigen, um danach einen einzigartigen Ausblick über Flawil zu geniessen, ohne dafür die lange Steintreppe hochsteigen zu müssen. Für alle Faulen, die danach fragen, hat Restaurator Max Bretscher aus Krinau eine schlagfertige Antwort parat: «Nur wer regelmässig in die Kirche geht, erhält auch ein Billett für den Lift.»

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Als Mario Schmitt von der SVP seinen Parlamentskollegen mitteilte, dass sie gemäss Geschäftsreglement kein Recht haben, über die Quartierschulhaus-Initiative zu diskutieren, griff er zu einem Vergleich aus dem Puppenreich: Sollten sich die Parlamentarier trotzdem dafür aussprechen, Erklärungen zum Schulhausneubau Nord abzugeben zu können, «dann kann ich die Stimmen im Volk verstehen, die das Parlament als Muppet-Show bezeichnen». (red.)