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Nachtragskredit für Sanierung der Schiessanlage Büel

Rossrüti Die Schiessanlage Büel, eine 300-Meter-Anlage mit zehn Scheiben, wurde vom Militärschützenverein Rossrüti betrieben, bis der Schiessbetrieb aufgrund der eidgenössischen Lärmschutzverordnung 2002 definitiv eingestellt werden musste.

Rossrüti Die Schiessanlage Büel, eine 300-Meter-Anlage mit zehn Scheiben, wurde vom Militärschützenverein Rossrüti betrieben, bis der Schiessbetrieb aufgrund der eidgenössischen Lärmschutzverordnung 2002 definitiv eingestellt werden musste. 2012 reichte die Gemeinde Bronschhofen dem Amt für Umwelt und Energie des Kantons St. Gallen ein Sanierungsprojekt für die Schiessanlage zur Stellungnahme ein. In seiner Antwort bestätigte das kantonale Amt, dass gemäss der Verordnung über die Abgabe zur Sanierung von Altlasten (Vasa) ein Sanierungsbedarf durch die Lage im landwirtschaftlich genutzten Gebiet gegeben ist. Dabei leistet der Bund bei Sanierungen solcher Schiessanlagen einen Beitrag von pauschal 8000 Franken pro Scheibe, im konkreten Fall also 80 000 Franken. Nach dem Umweltschutzgesetz hat der Verursachende die Kosten der Sanierung eines belasteten Standortes zu tragen, im Falle der Schiessanlage Büel also der Militärschützenverein Rossrüti. Wenn die Kosten dem Verursachenden nicht überbunden werden können, hat die Politische Gemeinde die Kosten zu übernehmen, was vorliegend zutrifft.

Nach der Sanierung nicht mehr belastet

Der Stadtrat hat Offerten für die Sanierung des belasteten Standortes eingeholt. Das wirtschaftlich günstigste Angebot rechnet mit Kosten von rund 261 100 Franken. Im Budget 2016 der Stadt Wil sind für die Sanierung des Kugelfangs 150 000 Franken eingestellt. Abzüglich der Abgeltungen von 80 000 Franken verbleibt ein Restbetrag der Sanierungskosten von 31 109 Franken. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Nachtragskredit bewilligt und die Sanierungsarbeiten mit Gesamtkosten von 261 109 Franken (inklusive Mehrwertsteuer) an die Firma Ed. Vetter AG, Wil, vergeben. Die Arbeiten sollen im November starten. Die Fertigstellung erfolgt im Frühjahr 2017 mit der Humusierung und der Ansaat. Nach erfolgter Sanierung wird der belastete Standort aus dem Altlastenkataster entlassen. (sk)

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