Nacht-OL als Erlebnis

Ein Drittel der Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Kirchberg machte am Nacht-OL mit.

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Die besten zwei Mädchenteams. (Bild: zVg)

Die besten zwei Mädchenteams. (Bild: zVg)

Kirchberg. In Kirchberg ist Frauenpower angesagt, denn auch dieses Jahr waren viel mehr Mädchen mutig und wagten sich an das Abenteuer Nachtorientierungslauf. Kurz nach dem Eindunkeln machten sich die Jüngsten aus den ersten Klassen auf den Weg. Im Würenholz bei der Engi mussten die Schülerinnen und Schüler viele interessante Posten suchen, zum Beispiel in einer Bachschlaufe, bei einem Fuchsbau oder in einer grossen Senke. Dornen, Wurzeln und Dickichte waren da die eher unliebsamen Überraschungen.

In den Dornen

Das Laufen und Orientieren in der Nacht war nicht einfach: «Verflixt, jetzt bin ich schon dreimal über eine Wurzel gestolpert», «wie soll man in der Nacht einen Hügel erkennen» oder «plötzlich stand ich im Bach» waren Aussagen von Schülern. Eine Gruppe, die sich verlaufen hatte, kämpfte sich durch hüfthohe Dornenfelder zurück. Die Schülerinnen und Schüler hatten am Ziel viel zu erzählen. Doch man spürte die Freude und Begeisterung über das Erlebte.

Am Nacht-OL konnten auch Eltern mitmachen. Bei den Knaben wurde es dadurch ein spannender Wettkampf, bei dem sich das Schülerteam Urs Huber und Michael Strässle mit einer Minute Vorsprung durchsetzte. Joachim Harder, während seiner Schulzeit ein begeisterter OL-Läufer, war diesmal als Vater mit Marcel Wüthrich am Start. Sie sicherten sich den zweiten Platz.

Bei den Mädchen wie im Vorjahr

Bei den Mädchen setzten sich die Favoritinnen, die Siegerinnen des Vorjahrs, Madeleine Huber und Selina Mathis, mit grossem Vorsprung durch. Martina Gisler und Laura Goebel belegten den zweiten Rang vor dem ersten 2.-Klass-Team von Lea Holenstein und Claudia Keller. Für die meisten Teilnehmenden war jedoch nicht der Rang, sondern das Erlebnis eines Nacht-OL wichtig.

Die Lichter erloschen, und als der Bahnleger die Posten wieder einsammelte, konnte er die Stille des Waldes bei Mondschein und das Leuchten der Augen von Hasen und Rehen, die ihn beobachteten, geniessen. Und dann gehörte der Wald endgültig wieder den Waldbewohnern. (pd)

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