Nachhaltige Schokolade

Der Flawiler Schokoladefabrikant Maestrani stellte gestern seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht vor.

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FLAWIL. Rund 170 000 Tonnen Schokolade produziert die Schweizer Schokoladeindustrie jedes Jahr. Die wichtigsten Rohstoffe kommen aber von weit her: Angebaut wird die Kakaobohne vor allem in Westafrika, Südamerika und Indonesien – und nicht immer unter menschenwürdigen Bedingungen. Gerade in Westafrika seien schlechte Arbeitsbedingungen weit verbreitet, erklärte Geschäftsleitungsmitglied Günther Kscheschinski.

Der Flawiler Schokoladefabrikant will aber unter den Schweizer KMU seiner Branche «eine führende Position im Bereich der Nachhaltigkeit einnehmen», wie CEO Markus Vettiger gestern vor den Medien erklärte. So sollen beispielsweise bis 2015 100 Prozent aller Rohstoffe bis zum Produzenten rückverfolgbar sein. (ken) • WIRTSCHAFT OSTSCHWEIZ 28