20 Jahre «Rotachhof»: Zuckenrieter Alterswohnungen weiterhin nachgefragt

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Alterssiedlung Rotachhof in Zuckenriet wurden Wohnungstüren geöffnet und Kontakte gepflegt.

Ernst Inauen
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Hausmutter Susanne Poletti, Geschäftsführerin Regula Fitze-Würth von der Spitex Region Uzwil und Ok-Chef Marcel Zwick. (Bilder: Ernst Inauen)

Hausmutter Susanne Poletti, Geschäftsführerin Regula Fitze-Würth von der Spitex Region Uzwil und Ok-Chef Marcel Zwick. (Bilder: Ernst Inauen)

Zuckenriet Für die Hauskommission war das Jubiläum Grund genug, zusammen mit einem Helferteam einen Tag der offenen Tür zu organisieren, um einige Wohnungen der Alterssiedlung öffentlich zugänglich zu machen. Auf einem Rundgang konnten drei Wohnungen besichtigt werden. Gleichzeitig führten die Organisatoren eine kleine Festwirtschaft.

Die Alterssiedlung Rotachhof in Zuckenriet.

Die Alterssiedlung Rotachhof in Zuckenriet.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zur Begegnung mit den Seniorinnen und Senioren sowie mit der Hauskommission. Für eine feierliche Note sorgte eine Formation der Brass Band Zuckenriet.

Auch bei Zugezogenen beliebt

«Im Rotachhof herrscht ein freundschaftliches Klima. Dies drückt sich auch beim täglichen Morgenkaffee im Gemeinschaftsraum und bei anderen Treffen und Ausflügen aus», freut sich die Hausmutter Susanne Poletti, die seit einigen Jahren als Nachfolgerin von Agi Hug massgeblich zum guten Gemeinschaftsgeist beiträgt. Sie stelle auch den Trend fest, dass in die Gemeinde Zugezogene ihre Eltern in der Nähe haben wollen und daher an einem altersgerechten Wohnsitz interessiert seien.

Solidarische Bevölkerung

Im Auftrag des Gemeinderates Niederhelfenschwil befasste sich in den frühen 1990er-Jahren eine gemischte Arbeitsgruppe mit dem Thema «Wohnen im Alter». 1996 erfolgte die Gründung der Wohnbaugenossenschaft Alterssiedlung Rotachhof in Zuckenriet. In den drei Dörfern Niederhelfenschwil, Lenggenwil und Zuckenriet wurden mehrere Anlässe organisiert, deren Erträge dem Projekt zuflossen. Auf einem Grundstück der Gemeinde wurde im März 1998 der Spatenstich für das 3,85 Millionen-Projekt vollzogen. Nach gut einjähriger Bauzeit konnten 1999 die ersten der siebzehn Wohnungen bezogen werden. Ein rege benutzter Gemeinschaftsraum und das Foyer ermöglichen Begegnungen, auch mit Besuchenden.