Nachfolger stehen bereit und sind auch schon erfolgreich

Im RLZ Wil trainieren nebst Kunst- auch Akroturner. Die Sportart erfährt immer mehr Beachtung.

Drucken
Teilen
Raffael Koch (Untermann) und Niels Fluder harmonieren ideal. (Bild: PD)

Raffael Koch (Untermann) und Niels Fluder harmonieren ideal. (Bild: PD)

Sie hat Akroturnen in der Ostschweiz bekanntgemacht: Corinne Mathis aus Wilen. Und dabei mindestens für einen mittleren Boom gesorgt. In diese Zeit ist auch die Sportakrobatik-Gruppe Gossau entstanden, die im RLZ in Wil trainiert und seither schon einige Ostschweizer-Meister-Titel gewonnen hat. Zugpferd der Gruppe ist Raffael Koch. Er hat sich schon längere Zeit dem Akroturnen verschrieben.

Nicht zuletzt deshalb, weil Kunstturner und Akroturner oft zur gleichen Zeit am selben Ort trainierten, hat sich nun der Wiler Niels Fluder entschieden, sich nebst Kunstturnen auch im Akroturnen zu engagieren. Fluder hat sich als Obermann mit Raffael Koch zusammengetan. Die beiden harmonieren ideal und ­können bereits erste Erfolge vorweisen.

Kürzlich nahm das neue Akropaar in Bristol an einem international ausgeschriebenen Wettkampf teil und liess sich bei den Senioren als Sieger feiern. Damit kommen sie einer Qualifikation für die anstehenden Weltcup-Wettkämpfe immer näher. Koch und Fluder haben sich zum Ziel gesetzt, am übernächsten Weltcup-Wettkampf dabei sein zu wollen. Dass dieser in der Schweiz (Genf) stattfindet, ist für das Herrenpaar doppelte Motivation, in den nächsten Wochen intensiv weiterzutrainieren und sich stetig zu verbessern.

In Bristol konnten Koch und Fluder auch erfahren, was es noch alles braucht, um sich sogar für die Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Aufgrund der gemachten Erfahrungen haben sie die Schwerpunkte für die nächsten Trainings festgelegt.

Von den Gossauern waren in Bristol aber nicht nur die Herren, sondern auch die Senioren-Frauen erfolgreich. Maia Wahlquist und Debora Koch liessen sich in Bristol ebenfalls als Siegerinnen feiern.

Erste internationale Erfahrungen machten die Juniorenpaarungen Cheyenne Huber/Noah Fankhauser und Marielle Schneider/Noemi Denzler. Noch gelang ihnen nicht alles wie gewünscht. Diese beiden Nachwuchspaare machten aber vor allem Erfahrungen, welche sie in den nächsten Trainings in den kommenden Monaten gezielt umsetzen wollen. (uno)

Aktuelle Nachrichten