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Nach Vandalismus-Vorfall in Zuckenriet: Jugendliche stellen sich der Polizei

Die für den Vandalismus bei der Feuerstelle Rosenberg verantwortlichen Jugendlichen kommen mit einem blauen Auge davon. Weil sie sich der Polizei stellten, zieht die Gemeinde ihre Anzeige zurück.
Gianni Amstutz
Ein Holzunterstand bei der Feuerstelle wurde zerstört und in die Wiese geworfen.Bild: Zita Meienhofer

Ein Holzunterstand bei der Feuerstelle wurde zerstört und in die Wiese geworfen.Bild: Zita Meienhofer

Verkohlte Bänke und Tische, ein zerstörter Holzunterstand, herumliegender Abfall, geklautes Brennholz: Unlängst liessen Unbekannte bei der Feuerstelle am Rosenberg bei Zuckenriet ihrer Zerstörungswut freien Lauf und hinterliessen im wahrsten Sinne des Wortes verbrannte Erde.

Die Gemeinde und die Oberstufe Sproochbrugg, welcher die Feuerstelle gehört, verurteilten den Vorfall scharf. Als «absolut inakzeptabel» und «dumme Aktion» betitelten sie das Vorgehen der Täter. «Es ist schade, dass einige wenige einen öffentlichen Platz, der viele erfreut, einfach mutwillig zerstören», sagte Ursula Künzle, Präsidentin der Sproochbrugg kurz nach dem Vorfall.

Doch bei Worten blieb es nicht. Einerseits bat die Gemeinde, die Polizei darum, ihre Präsenz an Grillstellen zu erhöhen, anderseits erstattete sie Anzeige gegen Unbekannt. Wohl auch, um ein Zeichen zu setzen, dass ein solches Verhalten nicht toleriert wird.

Doch zu einem juristischen Nachspiel kommt es in dieser Angelegenheit nun doch nicht. Dies, weil sich die Täter – eine Gruppe von drei Jugendlichen – der Polizei gestellt haben. Nachdem die Polizei den Gemeinderat informierte, habe dieser mit den Jugendlichen das Gespräch gesucht, sagt Ratsschreiber Marvin Flückiger. In dessen Folge habe der Gemeinderat entschieden, die Anzeige zurückzuziehen.

Ganz ungeschoren kamen die drei Missetäter jedoch nicht davon. «Wir haben mit den Jugendlichen eine aussergerichtliche Lösung gefunden», sagt Flückiger. Will heissen: Die Jugendlichen mussten für ihr Fehlverhalten geradestehen und sich bei jenen Personen entschuldigen, welche sich in Fronarbeit um den Unterhalt der Feuerstelle kümmern. Zudem mussten sie für den entstandenen Schaden aufkommen.

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