Nach den Ferien geht es los

Die Baubehörde hat der politischen Gemeinde die Baubewilligung für die Neugestaltung des Tellplatzes erteilt. Mit den Bauarbeiten soll nach den Sommerferien begonnen werden.

Sebastian Keller
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Sanierung steht bevor: Der Tellplatz und die Chrüz- und die Tellstrasse erfahren eine Erneuerung. (Bild: seb.)

Sanierung steht bevor: Der Tellplatz und die Chrüz- und die Tellstrasse erfahren eine Erneuerung. (Bild: seb.)

Kirchberg. Noch einen macht er. Der Tellplatz wird am 21. September den letzten Jahrmarkt über sich ergehen lassen – zumindest im heutigen Gewand. Danach beginnen gemäss Max Keller, Leiter Werkhof Kirchberg, die Arbeiten am Belag. Gewisse Arbeiten werden nach den Sommerferien in Angriff genommen. Zu sehen ist bereits ein neuer Belag auf dem Trottoir der Tellstrasse, die neben der Chrüzstrasse auch erneuert wird. Das liege daran, dass die Regionalwerk Toggenburg AG (RWT) eine Leitung habe auswechseln müssen und man daher gleich den Belag erneuert habe.

Auftrag wird ausgeschrieben

Welches Unternehmen die Arbeiten ausführt, ist noch nicht bekannt. «Wir schreiben den Auftrag demnächst aus», sagt der Leiter des Werkhofs. Die gesamte Bauphase werde insgesamt zwei Monate dauern. «Wobei das Wetter auch eine zentrale Rolle spielt», schränkt Keller diese Aussage ein. Man sei aber bemüht, dass die betroffenen Strassen und Plätze nicht alle gleichzeitig gesperrt seien. Der Tellplatz dient heute als Parkplatz – und wird es auch weiterhin. Während der Bauphase müsse zeitweise auf andere Parkplätze ausgewichen werden. Etwa zu jenen an der Harfenbergstrasse. Mit Engpässen rechne man seitens der Gemeinde nicht. Grosse Behinderungen des Verkehrs sollten die Arbeiten nicht mit sich bringen: Alle Liegenschaften sind auch anderweitig gut erschlossen.

Platz spürbarer machen

In Koordination mit den Sanierungsarbeiten soll der Tellplatz ortsbaulich besser gestaltet werden. Dies schreibt die Gemeinde in der jüngsten Mitteilung. Damit soll die Platzsituation spürbarer gemacht werden. Das bedeutet: Die Fahrbahn wird nicht mehr durch Randsteine abgetrennt, der Asphalt im Zugangsbereich wird eingefärbt und der Bereich vor dem alten Feuerwehrdepot neu gestaltet. Und die zwei Tannen, die sich am Rand des Platzes befinden, werden gefällt – aber nicht ersatzlos: Insgesamt werden sechs Feldahorne gepflanzt. Einer, wo die zwei Tannen stehen, und fünf entlang der Tellstrasse. Diese Hochstammbäume passten besser in die Siedlungsstruktur, da sie eine «wunderschöne goldgelbe Herbstfärbung» hätten und nur sechs bis sieben Meter in den Himmel wüchsen, wie es der zuständige Landschaftsarchitekt, Paul Rutishauser, gegenüber der Wiler Zeitung (vom 24. März) sagte. Die Sanierung der Verkehrswege wird im Rahmen des Strassensanierungsprogramms 2011 durchgeführt. Bei diesem sind 685 000 Franken vorgesehen, die auf dem gesamten Gemeindegebiet für Sanierungen eingesetzt werden.

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