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Nach Ärger über neues Reglement: Verbesserung für Wiler Vereine ist in Sicht

Immer noch sorgt das Reglement über die Nutzung von Schul- und Sportanlagen für Diskussionen. Ein überarbeiteter Entwurf ist derzeit in der Vernehmlassung. Per 1. Juli könnte er in Kraft treten.
Gianni Amstutz
Während der Ferien bleiben die Türen der Turnhallen verschlossen. (Bild: Gianni Amstutz)

Während der Ferien bleiben die Türen der Turnhallen verschlossen. (Bild: Gianni Amstutz)

Seit seiner Einführung ist es für viele Vereine ein Ärgernis: Das Reglement über die Nutzung von Schul- und Sportanlagen. Die Schliessung der Räume während der Ferien sowie das als zu kompliziert empfundene Reservationssystem waren wiederholt Auslöser von Kritik. Mit ihrer dringlich erklärten Interpellation «Reglement über die Benutzung von Schul- und Sportanlagen durch Dritte – Vereinsfreundlich oder eher Unmut Erzeuger?» wollte Ursula Egli (SVP) vom Stadtrat über den Stand der Überarbeitung des Reglements informiert werden.

Zahlreiche Rückmeldungen von den Vereinen

Dass ein Problem bestehe, zeigten die drei Vorstösse, welche bereits zu diesem Thema eingereicht worden sind, sagte Ursula Egli. Zudem habe sie zahlreiche Rückmeldungen von Vereinen erhalten, welche sich über das bestehende Reglement beklagten. Doch Besserung ist in Sicht.

Der Stadtrat habe das Reglement überarbeitet, erklärte Daniel Stutz. Zurzeit befinde es sich in der Vernehmlassung. Noch bis Ende Mai hätten die Vereine die Möglichkeit, sich zum Entwurf zu äussern. «Wenn dabei keine grundsätzlich neuen Aspekte auftauchen, kann das Reglement voraussichtlich bereits per 1. Juli in Kraft treten.» Die Interpellantin zeigte sich mit der Antwort des Stadtrats im Grundsatz zufrieden. «Ich hoffe, dass mit dem überarbeiteten Reglement die Vereinsfreundlichkeit endlich in Wil Einzug hält.»

Vereine können ihre Anliegen äussern

Einen Kritikpunkt brachte Ursula Egli dennoch ein. In der Beantwortung ihrer Interpellation hiess es, dass die IG Kultur, die IG Sport und die Quartiervereine zur Vernehmlassung eingeladen wurden. Das genüge nicht, befand sie. «Ich wünsche mir, dass der Stadtrat alle Vereine zur Vernehmlassung einlädt.» Daniel Stutz verwies darauf, dass interessierte Vereine über eine der beiden IGs oder die Quartiervereine ihre Anliegen in die Debatte miteinbringen könnten.

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