Nach ACAB-Post von Juso-Politiker Timo Räbsamen: SVP Wil fordert SP dazu auf, sich von ihm zu distanzieren

In einer Medienmitteilung fordert die SVP Ortspartei die Wiler SP dazu auf, sich von Timo Räbsamen zu distanzieren. Dies als Reaktion auf einen Social-Media-Beitrag des Juso-Stadtparlamentariers, in dem er die Abkürzung ACAB, was für «Alle Polizisten sind Bastarde» steht, verwendet hat.

Gianni Amstutz
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Juso Stadtparlamentarier Timo Räbsamen kommt nicht mehr aus den Schlagzeilen.

Juso Stadtparlamentarier Timo Räbsamen kommt nicht mehr aus den Schlagzeilen.

Bild: PD

Nachdem die Polizei Ende September das Klimacamp auf dem Bundesplatz geräumt hatte, teilte der neugewählte Wiler Juso-Stadtparlamentarier auf Facebook einen Beitrag mit der Abkürzung «ACAB». Das steht für «All cops are bastards», zu Deutsch: Alle Polizisten sind Bastarde. Das berichtete das Portal «Die Ostschweiz» letzten Freitag.

Der Post veranlasste die Ostschweizer Sektionen der Jungen SVP dazu, Räbsamen zum Rücktritt aus dem Stadtparlament aufzufordern. Nun meldet sich auch die Wiler SVP zu Wort. Sie spricht in Bezug auf Räbsamens Posts von «dümmlichen Einträgen in den Sozialen Medien, die von einer seltsamen Geisteshaltung gegenüber Andersdenkenden zeugen».

SVP fordert SP auf sich von Timo Räbsamen zu distanzieren

Die SVP fordert deshalb in ihrer Mitteilung die SP Wil dazu auf, sich öffentlich zu den Vorfällen zu äussern. Das habe bisher lediglich SP-Regierungsrat Fredy Fässler getan, was lobenswert sei, die SP Wil müsse nun das gleiche tun.

Die SP müsse sich eindeutig von ihrem «politisch Amoklauf laufenden Parteikollegen» distanzieren, um sich damit mit der Polizei solidarisch zu erklären, so die Forderung der SVP Wil.