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Mutig entschieden für die Tiere

«Kaninchenställe müssen weg», Ausgabe vom 7. September
Marlène Gamper, Glattfelden

Es ist doch möglich, mutig zu entscheiden für die Tiere, auch wenn man Politiker ist. Es ist grossartig, wie der neue Wiler Stadtrat Daniel Stutz zum Wohl von Schutzbedürftigen handelt. Seinem Vorgänger Marcus Zunzer war das Tierwohl der Kaninchen egal. Jedoch hat er wohl nicht mit der Hartnäckigkeit der Tierschützer gerechnet. Auch die Bevölkerung fand die Kaninchenhaltung schlimm und viele haben dies mit ihrer Unterschrift auch dokumentiert. Die Befindlichkeit dieser Leute war Zunzer ebenfalls egal. Da fühlt man sich nicht gut vertreten als Bürger. Darum auch die Abwahl. Hätte man sich informiert, dann wäre der Behörde schnell klar geworden, dass Erwin Kessler nicht aufgibt. Das zeichnet ihn und seinen Verein aus, dass Namen genannt werden, dass auch vor Obrigkeit nicht zurückgeschreckt wird, dass Schutzbehauptungen schnell durchschaut werden, dass man stichhaltig argumentiert.

Wer hätte denn nicht auch gern das Gelände von der Stadt übernommen für ein Hobby oder gemeinnützige Aktivitäten? Warum gab man es einem Kaninchenhalter, der so uneinsichtig war? Wie kam der zu dieser Chance? Schlagkräftige Argumente für eine Kündigung gab es schon lange. War es Feigheit, Arroganz oder Hochmut, dass nicht gehandelt wurde? Leider so viele Tierleben lang regierte Untätigkeit. Nun ist – wie Erwin Kessler sagt – ein Erfolg zu verbuchen. Aber es gibt noch viele solcher Fälle, wo Kaninchen einsam in Kisten hocken und sozial verkümmern.

Danke all denen, die sich Gedanken machten um die Tiere, die mithalfen in irgendeiner Art, sei es durch Gespräche, Demos, Unterschriften sammeln oder sich auf Listen eintragen. Danke dem neuen Stadtrat, der das Problem erkannte, auf den Punkt brachte und handelte.

Marlène Gamper, Glattfelden

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