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«Musikförderung vom Feinsten»

Rund 800 junge Musiker zeigten beim Ostschweizer Solisten- und Ensemblewettbewerb in Sirnach ihr Können. Einziger Wermutstropfen waren zwei krankheitsbedingte Absagen im neuen Wettkampf für Studierende.
Christoph Heer
Die Perkussions-Ensembles bewiesen auch am 18. Ostschweizer Solisten- und Ensemblewettbewerb ihr Taktgefühl. (Bild: Christoph Heer)

Die Perkussions-Ensembles bewiesen auch am 18. Ostschweizer Solisten- und Ensemblewettbewerb ihr Taktgefühl. (Bild: Christoph Heer)

Am Wochenende fand der 18. Ostschweizer Solisten und Ensemblewettbewerb – das 14. Mal in Sirnach – statt. Nach all den Jahren steht fest: Der grösste und wichtigste Nachwuchswettbewerb für Bläser und Perkussionisten in der Schweiz auf höchstem Niveau hat sich etabliert. Wiederum nahmen rund Hunderte Teilnehmer aus der ganzen Schweiz daran teil und zeigten ihr bereits grosses Talent.

Niveau liegt zwischen gut und sehr gut

Aber nicht nur ihr Können war augenscheinlich und wiedergab sich im Hörgenuss, auch die Motivation und der Spass an der Sache im Allgemeinen wurde regelrecht ausgelebt, das bestätigte Juror Franz Bach. «Das Niveau kategorisiere ich heute zwischen gut und sehr gut.» Insbesondere die Teilnehmer unter acht Jahren hätten hervorragende Leistungen abgeliefert. «So macht auch das Beurteilen richtig viel Spass.» Spass sei sowieso unabdingbar. «Wenn ein Musikant keinen Spass an seinem Instrument und an der Musik im Allgemeinen hat, dann wären solche hochstehenden Leistungen nicht möglich.» Weiter betonte Franz Bach, dass die Lust am Musizieren regelrecht spürbar gewesen sei. «Natürlich liegt es auch an uns Juroren, die jungen Talente zu fördern und zu motivieren, daher sind faire Beurteilungen unumgänglich. Auch mit Tipps und Inputs sparen wir nicht, sodass möglichst viele noch möglichst lange Freude und Spass am Musizieren haben.»
Zum zweiten Mal fand am Freitagabend die Swiss Student Competition statt. Dabei hätten sich Perkussionisten aus drei Hochschulen messen sollen; krankheitshalber mussten leider zwei von ihnen absagen. Nichtsdestotrotz wolle man an dieser neuen Kategorie festhalten, sagte Verena Fehr, Geschäftsleiterin des Vereins Osew. «Diese Neuerung ist noch ein zartes Pflänzchen, das gepflegt werden muss. Wir im Vorstand sind davon überzeugt, dass aus dieser Competition noch eine erfolgreiche Story wird.» Denn schweizweit gebe es keinen vergleichbaren Wettkampf für Studierende. «Umso wichtiger, dass man diese Plattform beibehält und schaut, wie sie sich entwickelt.»

Grossartig hat sich indes das altbewährte Konzept bewährt. Die Tatsache, dass vor 15 Jahren noch 120, mittlerweile aber rund 800 Teilnehmende mitmachen, zeugt von grosser Qualität.

Osew ist neu auch Arbeitgeberin

Eine weitere Neuerung betrifft das Auftreten des Vereins Osew. Präsident Kurt Baumann erläuterte, der Vereine fingiere seit Mai dieses Jahres auch als Arbeitgeber. «Damit die Geschäftsstelle etwas entlastet werden kann, haben wir uns entschieden, ein Teilzeitpensum zu vergeben. In Beatrice Engeler haben wir die perfekte Besetzung für das Sekretariat gefunden.» Kurt Baumann verwies zugleich auf die unnachahmliche Arbeit, die von allen Helfern, Sponsoren und Freunden geleistet werde. «Nur dank ihnen ist es überhaupt möglich, diesen Monsteranlass zur Musikförderung vom Feinsten durchzuführen.»

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