Musik und Charme aus Frankreich

LENGGENWIL. Die Musig Lenggenwil unter der Leitung von Josef Meienhofer verwöhnt die Anhänger gepflegter Blasmusik dieses Jahr mit ausgewählten französischen Musiktiteln. Der Unterhaltungsabend wird am Samstag, 7. November, wiederholt.

Ernst Inauen
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Die Musig Lenggenwil verfügt in allen Registern über hervorragende Bläser.

Die Musig Lenggenwil verfügt in allen Registern über hervorragende Bläser.

Nachdem Vereinspräsident Franz Meienhofer an der diesjährigen Tour de Suisse als OK-Präsident den Etappenstart in Wil organisierte, griff nun auch die Musig Lenggenwil das Thema Radsport auf.

Streifzug durch Frankreich

Das Motto «Tour de France» inspirierte sie zur Wahl von mehrheitlich französischen Musiktiteln. Das Publikum konnte ein gelungenes Programm mit vielseitiger Blasmusik geniessen und im dritten Teil ein vergnügliches Spektakel erleben. Durch den Abend führte Barbara Wegmüller-Iten. In der voll besetzten Mehrzweckhalle starteten die 36 Musikantinnen und Musikanten mit dem temperamentvollen Marsch «Galicienne» in den ersten Teil des Konzerts. Franz Meienhofer rief die zahlreichen Anlässe und Auftritte des vergangenen Vereinsjahres in Erinnerung und verwies auf das bevorstehende Adventskonzert und das Klassentreffen 2016 der ehemaligen Lenggenwiler Schüler.

Von Edith Piaf bis Udo Jürgens

Die Musikstücke und die humorvolle Moderation bezogen sich auf das Motto «Tour de France». Mit dem Chanson «La vie en rose» wurde Edith Piaf berühmt. Frank Bernaerts arrangierte daraus ein Brass-Band-Stück. Ein Höhepunkt folgte mit der Ouverture der Oper «Le Barbier de Séville» von Gioachino Rossini. Die temporeichen, gefälligen Melodien stellten hohe Anforderungen an die Musikantinnen und Musikanten. Der erfolgreiche Hit «Merci Cherie» von Udo Jürgens weckte Emotionen und gefiel auch in der Fassung für Blasmusik. Der «St. Louis Blues March» schloss den ersten Konzertteil ab.

Seit 50 Jahren dabei

Präsident Franz Meienhofer nutzte die Gelegenheit, Paul Harder und Edi Mader für 50jähriges aktives Musizieren zu ehren. Sie werden an der kantonalen DV zu eidgenössischen Veteranen ernannt.

Vive la France

Zum zweiten Konzertteil traten «Les Gendarmes de St. Tropez» mit musikalischem Temperament an. Es folgte das Gilbert-Bécaud-Chanson «Désirée», arrangiert von Frank Bernaerts. Beim Stück «Cousins» spielten Fabian Hug (Cornet) und Pascal Hug (Posaune) meisterhaft den Solopart. Das Medley «Vive la France» rief grosse französische Chansons in Erinnerung. Die schwungvolle Komposition «Fame» und «Trouble Shooters» als Zugabe schlossen den konzertanten Teil ab.

Talentierter Nachwuchs

Die Jungbläser eröffneten unter der Leitung Josef Meienhofer den dritten Teil. Seit 25 Jahren kümmert er sich als Ausbildner um den Nachwuchs. Neben Cabaret-Nummern und witzigen Filmsequenzen bezog sich auch der Auftritt der WM-Teilnehmer im Kunstradfahren Lukas Burri und Claudia Hammerschmidt auf den Radsport. Sereina, Raphael, Josef und Franz überzeugten mit den Chansons «Champs Elysées» und «Chanson d'amour» sowie dem Abschlusssong «We are the champions».

Französische Chansons durften auch gesanglich nicht fehlen. (Bilder: Ernst Inauen)

Französische Chansons durften auch gesanglich nicht fehlen. (Bilder: Ernst Inauen)

Vereinspräsident Franz Meienhofer (links) ehrte Paul Harder (Mitte) und Edi Mader für 50 Jahre musizieren.

Vereinspräsident Franz Meienhofer (links) ehrte Paul Harder (Mitte) und Edi Mader für 50 Jahre musizieren.