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MÜNCHWILEN: Einer der vier Stühle blieb leer

Zwei Frauen und zwei Männer stellen sich am 4. März zur Wahl für den vakanten Sitz in der Schulbehörde. Am Podium der Interpartei konnten sich die Kandidaten den Wählern präsentieren.
Stellten sich am Podium den Fragen des Publikums: Mike Thoma, Florinda Sabatino und Markus Gehret. Verena Blatter konnte krankheitshalber nicht teilnehmen. (Bild: Roman Scherrer)

Stellten sich am Podium den Fragen des Publikums: Mike Thoma, Florinda Sabatino und Markus Gehret. Verena Blatter konnte krankheitshalber nicht teilnehmen. (Bild: Roman Scherrer)

Nicht selten kommt es vor, dass Wahlen für Schulbehörden-Mitglieder bereits entschieden sind, bevor sie überhaupt stattgefunden haben. Dies, weil meist sich nur gerade so viele Kandidaten zur Verfügung stellen wie freie Behördensitze vorhanden sind. Nicht so in Münchwilen: Hier können die Stimmbürger für einen Sitz aus vier Kandidierenden auswählen. Am 4. März stellen sich Mike Thoma, Florinda Sabatino, Markus Gehret und Verena Blatter zur Wahl.

Die Münchwiler Interpartei – bestehend aus CVP, FDP, die Grünen und SVP – hat am Donnerstagabend in die Schulanlage Oberhofen zu einem Wahlpodium eingeladen, bei dem sich die Kandidaten ihren Wählern präsentieren konnten. Verena Blatter musste sich dabei krankheitsbedingt kurzfristig entschuldigen lassen. Für sie las Sibylle Stör, Präsidentin der Grünen, einige vorbereitete Antworten vor.

Einen Bezug zur Schule konnten alle Kandidaten schnell ausmachen: Sie sind alle Eltern von Kindern, welche die Schule besuchen oder noch besuchen werden. Florinda Sabatino und Markus Gehret haben gar selber in Münchwilen die Schule besucht.

Alle drei sind gegen Elterntaxis

Von der Interpartei kam die Frage, in welchem Umfang sich die Kandidaten für die Behörde Zeit nehmen könnten. Dank ihrer selbstständigen Tätigkeit in ihrer Praxis für Psychotherapie könne sie sich die Zeit flexibel einteilen, antwortete Sabatino. Gehret arbeitet Vollzeit als Verkaufsleiter. «Ich habe aber einen sehr guten Arbeitgeber», sagte er. So sei er dank häufiger Arbeit im Home-Office ebenfalls flexibel. Für Blatter als Hausfrau und Thoma als Hausmann ist das Einteilen der Zeit ebenfalls kein Problem. Falls er gewählt würde, möchte sich Gehret in der Behörde gerne mit der Infrastruktur beschäftigen, da er dafür den beruflichen Hintergrund – unter anderem ein Studium mit Schwerpunkt Architektur – mitbringe. Aus demselben Grund würde sich Psychologin Sabatino im Ressort Soziales und Kultur sehen. In diesem Ressort würde sich auch Thoma wohl fühlen, der vor allem in der Finanzbranche im Bereich Marketing und Kommunikation tätig war. Alle Kandidaten betonten jedoch, dass sie sich auch gerne anderen Aufgaben in der Behörde annehmen würden.

Die drei anwesenden Kandidaten sprachen sich alle gegen Elterntaxis aus, wenn auch nicht gleich deutlich. Politisch bekennt sich Thoma klar zur FDP. Gehret sieht sich als Parteiloser, vertritt aber einzelne Werte der CVP, Grünen und SVP. Parteilos ist auch Sabatino. «Ich würde mich am ehesten bei der FDP oder CVP zuordnen», sagte sie und ergänzte nach dem Podium, dass sie durchaus auch Werte der Grünen vertrete. «Die Interpartei hofft nun auf eine möglichst hohe Stimmbeteiligung», appellierte Roland Aeby, Präsident der FDP, an das Publikum. Eine Besucherin schaute gar noch weiter in die Zukunft und richtete eine Bitte an die Kandidaten: «Vielleicht suchen wir in vier Jahren wieder neue Mitglieder für die Schulbehörde. Es wäre schön, wenn Sie dann erneut kandidieren.»

Roman Scherrer

roman.scherrer@thurgauerzeitung.ch

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