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Höhenflüge auf zwei Rädern am Motocross in Zuckenriet

Das siebte Motocross ist Geschichte. Spannende Rennen, fulminante Kurventechniken und hohe Sprünge entzückten die vielen 
Motocrossfans aus nah und fern. Dank hervorragender Organisation fand der zweitägige Anlass ohne grossen Zwischenfälle statt.
Christoph Heer
Spektakuläre Sprünge verblüffen die Fans. Rund 400 Fahrer starteten am siebten Motocross in Zuckenriet am vergangenen Wochenende. (Bilder: Christoph Heer)

Spektakuläre Sprünge verblüffen die Fans. Rund 400 Fahrer starteten am siebten Motocross in Zuckenriet am vergangenen Wochenende. (Bilder: Christoph Heer)

«Motocross und Natur vertragen sich? Ja, aber sicher», liess Niederhelfenschwils Gemeindepräsident Simon Thalmann im Vorfeld verlauten. Zudem erläuterte er, dass in diesem Jahr sogar das erste Ostschweizer E-Bike-Rennen durchgeführt wurde. «Das entspricht natürlich vollumfänglich dem aktuellen Zeitgeist», so das Gemeindeoberhaupt. Lisa Volkart, für das Ressort Werbung und Medien zuständiges OK-Mitglied, sagte, dass sich für besagtes E-Bike-Rennen im Vorfeld über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet haben.

Warum überhaupt ein Motocross in Zuckenriet und das bereits zum siebten Mal? Diese Frage ist einfach zu beantworten, wenn man die Meinung des 14-köpfigen OK verinnerlicht. «Unser Verein besteht aus einem bunten und motivierten Team von Lastwagenfahrern, Landbesitzern, Juristen, Dachdeckern, Elektrikern und vielen weiteren», heisst es. Und weiter:

«Wir alle haben Spass am Motocrosssport, in unseren Adern fliesst Benzin und angetrieben werden wir vom Adrenalin. Unser Herz schlägt für die Crossstrecke, dem Motorenklang und vor allem für das Motocross in Zuckenriet.»

Da bleibt definitiv nichts mehr hinzuzufügen. Belohnt wurden die Organisatoren, aber auch die rund 80 freiwilligen Helfer, mit grossem Besucherandrang und tollem Motorsport.

Bei den letzten Startvorbereitungen herrscht Stille, die Konzentration wird hochgefahren. (Bilder: Christof Heer)Bei den letzten Startvorbereitungen herrscht Stille, die Konzentration wird hochgefahren. (Bilder: Christof Heer)
Kurz nach dem Start ist das Fahrerfeld noch beisammen. Dies änderte sich von Runde zu Runde.Kurz nach dem Start ist das Fahrerfeld noch beisammen. Dies änderte sich von Runde zu Runde.
Spektakuläre Sprünge verblüffen die Fans. Spektakuläre Sprünge verblüffen die Fans.
Diese jungen Motorsportfans sind mit ihren Mamis vom Toggenburg angereist.Diese jungen Motorsportfans sind mit ihren Mamis vom Toggenburg angereist.
Nicht nur Motorsport, auch das Kulinarische war vom Feinsten.Nicht nur Motorsport, auch das Kulinarische war vom Feinsten.
Nach absolviertem Rennen, mit der Freundin auf dem Sozius, ins Fahrerlager.Nach absolviertem Rennen, mit der Freundin auf dem Sozius, ins Fahrerlager.
12 Bilder

Motocross in Zuckenrriet

Motocross verbindet 
Generationen

Cornel Löpfe, Peter Christen, Martin Widmer, Robert Lüönd, Bruno Fritschi und Sharon Hollenstein: Ohne diese Landbesitzer würde es kein Motocross in Zuckenriet geben. Es war auch am vergangenen Wochenende ein funktionierendes Zahnradspiel, das perfekt ineinandergreift. Von OK-Präsident Werner Riedweg über die Streckenposten und Sanität bis hin zu den Helfern im Vorder- und Hintergrund, Teamarbeit wird gross geschrieben und die Sicherheit stets an oberste Stelle gehievt. Auch dank dem perfekten Wetter strömten bereits am Samstag Hunderte Besucher an die 1350 meterlange Rennstrecke. Vom Neugeborenen bis zum 90-Jährigen, Motocross verbindet Generationen.

Auch bei einer kurzen Umfrage im Fahrerlager wird ausschliesslich auf die Toporganisation hingewiesen. Aber nicht nur: Viele Fahrerinnen und Fahrer meinten auch, dass Petrus ein Zuckenrieter sein muss. So sagte ein Fahrer in der Kategorie Open nur Sekunden vor dem Start.

«Perfekte Temperaturen, perfekte Piste, einfach Top.»

Auch Stürze 
gehören dazu

Quad, 125 Kubikzentimeter, Senioren, Women, Oldtimer, U-12 und in zahlreichen weiteren Kategorien wurde um Sekundenbruchteile gekämpft – stets im fairen Rahmen und das von den rund 400 Fahrern. Leider gehören dazu auch Stürze. Da es sich jedoch bei Motocross um einen richtigen Männer- und Frauensport handelt, folgten nach Stürzen keine sterbenden Schwäne – wie es oft im Fussball der Fall ist. Die Devise lautet vielmehr: Dreck abwischen, Schmerzen vergessen und weiterfahren, sofern das Motorrad noch läuft. Ein toller Sport.

Hinweis: Ranglisten unter: www.
motocross-zuckenriet.ch.

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