«Möchte Wiler Zeitung nicht missen»

Wer die Leute hinter der Wiler Zeitung kennen lernen wollte, besuchte die Aktion «Nöch bi dä Lüt». Dort gab es nebst Bratwurst und Getränken auch Auskunft der Mitarbeiter der Wiler Zeitung über ihr Tun und Schaffen.

Carmen Ferri
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Die Aktion «Nöch bi dä Lüt» fand viel Anklang. Rund 150 Bratwürste gingen über die Theke. (Bild: cf.)

Die Aktion «Nöch bi dä Lüt» fand viel Anklang. Rund 150 Bratwürste gingen über die Theke. (Bild: cf.)

uzwil. Die von der Wiler Zeitung lancierte Aktion «Nöch bi dä Lüt» fand am Montagabend vor der Migros Uzwil statt. Es wurden Bratwürste und Brötchen verkauft, und ein Zelt stand bereit, damit das Essen in Ruhe und vor allem ein wenig windgeschützt genossen werden konnte. «Die Wurst schmeckt wirklich gut», bemerkte Daniel Tesic, der mit einem Freund spontan vorbeigekommen war.

Rund drei Stunden konnten die Gäste den Redaktoren und Anzeigeberatern Fragen zur Wiler Zeitung stellen und Anregungen einbringen oder Kritik am Blatt üben.

Der Öffentlichkeit präsentieren

Die meisten zeigten sich zufrieden mit der Wiler Zeitung. «Ich möchte sie nicht missen», war die Meinung von Heidi Jacobsen aus Uzwil. Auch sie war mit ihrer Tochter und den Enkelkindern spontan vorbeigekommen. Besonders gut an der Zeitung fände sie, dass es «von überall ein bisschen» zu lesen gäbe.

Wolfgang Meier aus Niederuzwil war schon Leser der WZ, als diese noch unter dem Namen «Volksfreund» erschien. «Ich finde es gut, dass sich die Zeitungsmacher in der Öffentlichkeit zeigen», sagte Meier, der, wie er selbst betont, die WZ «von hinten bis vorne» liest.

Dadurch sei er auch auf das Inserat und den Textbeitrag auf die Aktion «Nöch bi dä Lüt» aufmerksam geworden.

Den Nerv getroffen

«Fast 150 Würste konnten wir verkaufen», bemerkte Verena Hautle von der Metzgerei Middo aus Zuzwil. Ein Beweis mehr, dass die Wiler Zeitung mit ihrer Aktion «Nöch bi dä Lüt» den Nerv ihrer Leserinnen und Leser getroffen hatte.

Die 330 Franken, welche durch den Wurstverkauf eingenommen wurden, übergibt die WZ dem Chinderhuus Rägeboge.

Krippenleiterin Judith Suter hat schon Ideen, wofür der Betrag eingesetzt wird: «Wir benötigen dringend neue Matratzen und Spielsachen, da diese teilweise nicht mehr ganz vollständig sind.» Auch die Oberuzwilerin Renate Fürer ging nicht mit leeren Händen nach Hause. Sie gewann den Hauptpreis der Verlosung: einen Wurstkorb.