Möbel Svoboda investiert in Anbau

Kunden wünschen sich mehr Erlebnis. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, realisiert Möbel Svoboda einen Anbau. Hinzu kommt ein Event-Raum. Für die dortige Gastronomie ist Patrick Züger zuständig.

Philipp Stutz
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Urs Leutenegger, CEO Möbel Svoboda (rechts), und der für den Gastrobereich im neuen Eventraum zuständige Patrick Züger vom Restaurant Kreuz in Zuzwil. (Bild: stu.)

Urs Leutenegger, CEO Möbel Svoboda (rechts), und der für den Gastrobereich im neuen Eventraum zuständige Patrick Züger vom Restaurant Kreuz in Zuzwil. (Bild: stu.)

SCHWARZENBACH. Urs Leutenegger, CEO Möbel Svoboda, kam gestern mittag bei brütender Hitze arg ins Schwitzen. Legte er doch selbst Hand an und befreite eine gross dimensionierte Bautafel von einer hartnäckig haftenden Folie. Auf der Informationswand wird ersichtlich, wie sich das Möbelhaus nach dem dreigeschossigen Anbau präsentieren wird. Ausstellungs- und Präsentationsfläche erfahren eine Erweiterung um rund 2000 Quadratmeter. «Die Investition beträgt rund 12 Millionen Franken», sagte Leutenegger. Aufträge sollen zum grossen Teil an regionale Unternehmen vergeben werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Herbst 2013 wird das Unternehmen innert sieben Jahren 25 Millionen Franken alleine in die bauliche Entwicklung investiert haben.

Wohnen und Esskultur

«Schöner wohnen und gepflegte Esskultur sind miteinander verbunden», ist Leutenegger überzeugt. Und so wird der bestehende Dachaufbau, der heute als Restaurant dient, abgebrochen und durch einen Event-Raum ersetzt. Dieser soll sowohl für interne Anlässe genutzt als auch fremdvermietet werden. Für das Catering ist Patrick Züger zuständig. Der Zuzwiler Gastronom arbeitet schon länger mit dem Schwarzenbacher Unternehmen zusammen. «Gastfreundschaft spielt bei Möbel Svoboda seit jeher eine grosse Rolle», betonte Züger.

Modernes Gesicht

Laut Jonschwils Gemeindepräsident Stefan Frei gibt die Marschrichtung von Möbel Svoboda dem Dorf Schwarzenbach ein neues Gesicht. Und dies motiviere andere Unternehmen entlang der Wilerstrasse, ebenfalls Neubauten zu erstellen. Frei erwähnte unter anderen die Raiffeisenbank, den Neubau der Schweizer AG und die Garage Baumann. Der Entscheid für die dritte und grösste Investition beim Möbelhaus falle in eine Zeit, die von wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt sei.

«Möbel Svoboda glaubt an die Zukunft, und dies mit Recht», sagte Frei. Lege doch das Unternehmen hohe Konstanz bezüglich Qualität und Marktauftritt an den Tag. Und so vermag das Möbelhaus in Schwarzenbach jährlich an die 100 000 Besucher anzuziehen.

«Svoboda, de Möbelmaa» lautet ein Werbespot, der noch heute nachklingt. Der Name geht auf Josef Svoboda zurück, der das Möbelgeschäft vor rund vierzig Jahren gegründet, aufgebaut und stetig erweitert hat. 2003 trat er in den Ruhestand und verkaufte sein Lebenswerk an den Schweizer Möbelriesen Pfister, genauer an die Pfister Arco Holding.

wirtschaft ostschweiz 27