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Möbel Gamma aus Wil: Den Grundwerten 70 Jahre lang treu geblieben

Einst gab es in der Region Wil vier Möbelhäuser und -fabriken. Inzwischen hat sich der Markt markant verändert.
Roland P. Poschung
Charly Gamma, Inhaber der Gamma AG, ist stolz auf das 70-jährige Familienunternehmen. Bild: Roland P. Poschung

Charly Gamma, Inhaber der Gamma AG, ist stolz auf das 70-jährige Familienunternehmen. Bild: Roland P. Poschung

Gesamtschweizerisch ging der Möbelmarkt in den vergangenen fünf Jahren um bis zu drei Prozent zurück. Der Online-Handel stellt eine Herausforderung dar, bietet aber auch Chancen durch eine grössere Werbeplattform im In- und Ausland. Eine Entwicklung, die auch die Möbelgeschäfte in Wil nicht unberührt gelassen hat.

Innert 25 bis 35 Jahren hat sich das Möbelgeschäft in Wil und Umgebung markant verändert. Das Möbelunternehmen Kost in Wil und die Möbelfabriken in Sirnach und Henau sowie das Möbelhaus Klingler in Rickenbach existieren heute nicht mehr. In Henau übernahm die Neue Modular AG die Gebäude von der Möbelfabrik Henau und hat sich auf die Mitnahmeproduktion sowie Büroeinrichtung spezialisiert.

Eine 70-jährige Erfolgsgeschichte

Heute sieht die Landschaft der Möbelhäuser in der Region völlig anders aus. Ein Unternehmen, das sich seit 70 Jahren im Markt behauptet, ist die Gamma AG. Das Konzept klingt erst einmal simpel: «Wir bleiben Gamma. So lautet die zukunftsorientierte Mission», sagt Inhaber Charly Gamma.

Was 1949, also vor 70 Jahren, mit seinem Vater Karl und seinen Brüdern Hans und Alois begann, setzt Charly Gamma mit seiner Ehefrau Amanda bis heute fort. Inzwischen sind Tochter Ramona und ihr Ehemann Roger Jutzi als dritte Generation im Unternehmen integriert und bringen ihre neuen Ideen und Wünsche ein. Das frühere kleine Möbelhaus hat sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten Schritt für Schritt zum Vorzeige-Unternehmen in der Schweizer Möbelszene entwickelt. «Wir haben früh unser Augenmerk auf Design, Komfort und Klasse statt Masse gelegt», erklärt Charly Gamma das Erfolgsrezept.

Eine Strategie, an der das Wiler Unternehmen auch unter den geänderten Voraussetzungen weiter festhalten will. «Wir sind unserer Philosophie und dem Credo treu geblieben», sagt der Inhaber. Gamma lege Wert auf gute Ausbildung, Beratung und Fachleute, auf Erfahrung, Qualität und Hingabe.

«Deshalb haben wir nie die Wegwerf-Mentalität unterstützt.»

Stattdessen setzt Gamma auf Markenmöbel und Premium-Service. «Qualität und schönes Design stehen bei der Wahl unserer Partner immer an oberster Stelle.»

Diese kommen aus Italien, Deutschland, Frankreich oder aus den Benelux-Staaten. Das besondere Augenmerk auf Qualität und die Möglichkeit, Materialien, Grösse, Formen, Elemente und Bezug den Kundenbedürfnissen anzupassen, widerspiegeln sich auch im Preis. Trotzdem wird das Angebot von den Kunden auch nach 70 Jahren geschätzt.

Für Charly Gamma wenig verwunderlich. Seiner Meinung nach beginnt die Lebenskunst nämlich zu Hause mit der Wohnkultur. Der Ruf des Möbelhauses lockte auch schon Kunden aus dem Ausland an. Der wohl berühmteste von ihnen war Udo Jürgens: «Wir durften für ihn unter anderem sein Ferienhaus in Portugal komplett einrichten», erzählt Gamma.

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