Mit zwei weiteren Stelen wirbt das Wirtschaftsportal Ost für ein kantonsübergreifendes Selbstbewusstsein

Am Mittwoch wurden in Aadorf und in Schwarzenbach zwei weitere Stelen aufgestellt, die auf die Lebens- und Arbeitsregion Wil hinweisen. Mit den Standorten in zwei Kantonen will das Wirtschaftsportal Ost bewusst über Kantonsgrenzen hinaus denken.

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Die Aadorfer WPO-Stele wurde von Unternehmer Ruedi Heim (Mitglied der WPO-Wirtschaftskommission), Gemeindepräsident Matthias Küng (WPO-Delegierter), Vizegemeindepräsident (Stefan Mühlemann (Mitglied der WPO-Wirtschaftskommission) und Daniel Lehmann (Leiter Geschäftsstelle Wil der Credit Suisse) enthüllt (von links).

Die Aadorfer WPO-Stele wurde von Unternehmer Ruedi Heim (Mitglied der WPO-Wirtschaftskommission), Gemeindepräsident Matthias Küng (WPO-Delegierter), Vizegemeindepräsident (Stefan Mühlemann (Mitglied der WPO-Wirtschaftskommission) und Daniel Lehmann (Leiter Geschäftsstelle Wil der Credit Suisse) enthüllt (von links).

Bild: PD

(pd/rus) Bereits Anfang Jahr wurde in Wil eine Stele mit dem Logo des Wirtschaftsportals Ost (WPO) errichtet. Am Mittwoch kamen nun zwei weitere dazu; eine in Aadorf, eine in Schwarzenbach. Mit der Errichtung in zwei Kantonen am gleichen Tag will das WPO die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region betonen, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Grenzüberschreitend ist dabei im regionalen Sinne - zwei Kantone und 22 Gemeinden verbindet WPO - und in der Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft zu verstehen.

Die erste Thurgauer WPO-Stele steht beim Heidelberg-Kreisel in Aadorf. An der Enthüllung nahmen Matthias Küng (Gemeindepräsident Aadorf und WPO-Delegierter), Stefan Mühlemann (Vize-Gemeindepräsident Aadorf und Mitglied der WPO-Wirtschaftskommission), Daniel Lehmann (Leiter Geschäftsstelle Wil der Credit Suisse) und Ruedi Heim (Mitglied der WPO-Wirtschaftskommission) teil.

Aadorf als Portal zum Portal

Lehmann zeigte sich gemäss Mitteilung stolz, dass die Credit Suisse das WPO als Branding Partner begleiten darf. «Für die Credit Suisse ist WPO ideal, um unsere Kräfte zu bündeln und gemeinsame Ziele zu verfolgen. Dazu zählen neben einer gelebten Partnerschaft insbesondere nachhaltiges Wachstum sowie Wohlstand in unserer einzigartigen Region», wird er in der Mitteilung zitiert.

Gemeindepräsident Küng freute sich ebenfalls: «WPO ist die Wirtschaftsregion am Portal der Ostschweiz. Und als Aadorfer stellen wir – im Westen unserer Region gelegen – sozusagen das Portal in die WPO-Region dar.»

Abgesang auf das Gärtchendenken

Auch in Schwarzenbach geht die Stele auf die Initiative des Gemeindepräsidenten zurück. Stefan Frei ist zudem WPO-Delegierter und entsprechend überzeugt von der Idee einer regionalen Wirtschaftsorganisation. «Vieles wird komplexer und vernetzter. Das bisherige Gärtchendenken können wir uns nicht länger leisten. Es braucht eine immer stärkere Zusammenarbeit über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinweg aber auch zwischen Politik und Wirtschaft. WPO leistet diese Vernetzung», wird er in der Mitteilung zitiert.

In Jonschwil enthüllten der Gemeindepräsident Stefan Frei (WPO-Delegierter), Petra Dörig (Micarna) und Daniel Lehmann (Leiter Geschäftsstelle Wil der Credit Suisse) die neue Stele (von links).

In Jonschwil enthüllten der Gemeindepräsident Stefan Frei (WPO-Delegierter), Petra Dörig (Micarna) und Daniel Lehmann (Leiter Geschäftsstelle Wil der Credit Suisse) die neue Stele (von links).

Bild: PD

Auf der Schwarzenbacher Stele ist auch die Micarna präsent. Die Bazenheider Firma ist WPO-Partnerin. «Wir bilden 17 verschiedene Berufe aus und freuen uns, wenn wir damit einen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftsregion leisten», sagt Petra Dörig, HR-Leiterin und Mitglied der Micarna-Geschäftsleitung.

Auch künftig könnten Partnerunternehmen von der Werbefläche profitieren, erklärt WPO-Präsident Hansjörg Brunner. Zwei Stelen sollen im Laufe des Jahres noch hinzukommen. Wiederum je eine auf Thurgauer und auf St.Galler Boden.